aktuelle Projekte

Anschlussbahn Traisental

Mit 1. April 2012 wurde die Bahnstrecke von Freiland nach St. Aegyd/Nw. von der Region Traisen-Gölsental übernommen. In nur drei Monaten mussten alle Abstimmungen, Formalitäten und Planungen abgeschlossen werden um die Bahnstrecke fristgerecht übernehmen und betreiben zu können.
Die Übernahme der Bahnstrecke sichert der Region den Verbleib von 65.000 Tonnen Gütern auf der Schiene und vermeidet 4.000 LKW-Fahrten pro Jahr durch die Gemeinden der Region.

 

Fahrplandialoge

Die Kleinregion übernimmt die regionale Koordination der halbjährlich stattfindenden Fahrplandialoge, welche vom Regionalverband Niederösterreich-Mitte organisiert werden. Bei den Fahrplandialogen werden die geplanten Fahrpläne präsentiert, Änderungen abgestimmt und Wünsche von den Mitgliedsgemeinden bzw. von den Schulen und Firmen entgegengenommen. Teilnehmer bei den Fahrplandialogen sind neben dem Verkehrsverbund und den Verkehrsanbietern die Vertreter aus den Gemeinden sowie die Leitbetriebe und Schulen.

Verbesserungen aufgrund der Ergebnisse aus den Fahrplandialogen, sowie Rückmeldungen aus der Bevölkerung werden zwischen dem Regionalmanagement und dem Verkehrsverbund akkordiert und gemeinsam umgesetzt.

 

Integrierung des Werksverkehrs zu den Firmen Neuman, Voest und Georg Fischer in den Öffentlichen Verkehr der Region

Auf Initiative und unter der Begleitung des Regionalmanagements konnten die bisher privat geführten Linien aus Türnitz, St. Aegyd und Hainfeld zu den Werken nach Lilienfeld bzw. Traisen in die Linien des Öffenlichen Verkehrs integriert werden. Damit ist der umweltfreundliche Pendelverkehr für die Mitarbeiter der drei Firmen nicht nur gesichert, sondern bietet auch Verbesserungen. Da nun alle Linien von den Mitarbeitern genutzt werden können, ist der Pendelverkehr neben den Schichtarbeitern auch für Angestellte interessant. Durch die Nutzung von Synergieeffekten und Förderungen des Landes Niederösterreich ist der Pendelverkehr für die Firmen auch noch günstiger als zuvor. Und für die Einwohner der Region gibt es nun täglich sechs Verbindungen mehr in die betreffenden Gemeinden. Zurzeit wird an einer Haltestellen-Lösung für die Firma Georg Fischer (Traisen) gearbeitet.

 

Kulturtage

Die Kleinregion Traisen-Gölsental fördert Mitgliedsgemeinden welche kulturelle Veranstaltungen mit Bezug zur Region für die Bevölkerung in den Gemeinden durchführen und regional bewerben. Jedes Jahr können somit mehrere gemeindeeigene Veranstaltungen in der Kleinregion unterstützt werden.

 

Mitteleuropazyklus

Die internationale Ausstellungsreihe zeitgenössischer bildender Kunst aus Mitteleuropa findet jährlich im wunderbaren Ambiente des Stiftes Lilienfeld statt und trägt damit maßgeblich zur Schaffung des Begriffs „Mitteleuropakunst“ bei.
Infos unter www.mitteleuropakunst.org


Regionale Stammtische

Um die Vernetzung und die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit in der Region zu intensivieren, werden regionale Stammtische durchgeführt.

Amtsleiterstammtische:
Auf Einladung der Kleinregion treffen sich die Amtsleiter aller Mitgliedsgemeinden halbjährlich und diskutieren aktuelle Themen, stimmen sich ab und besprechen gemeinsame Projekte.

Jugendvertreterstammtische:
Diese finden bei gegebenen Anlässen statt. Als Beispiel wurden die Jugendworkshops aus dem Projekt Com.mit auf dieser Ebene abgestimmt.

Momentan werden Stammtische für die Bildungsbeauftragten der Mitgliedsgemeinden sowie Wirtschaftsstammtische geplant.

 

Regionales  Bildungs- u. Kulturprogramm

Seit Ende 2009 steht der Region mit dem Regionalen Bildungswerk Voralpen ein eigener Bildungsträger zur Verfügung welcher die Bildungsarbeit in der Region koordiniert und aufgrund seiner Organisation als eigener Verein auch Projektträger für gemeindeübergreifende Projekte sein kann.

Mit der Organisation von kostenlosen Bildungsberatungen und der Herausgabe des Bildungs- und Kulturprogramms wurden die ersten Schritte für eine Besserqualifizierung der Einwohner der Region und einer Koordinierung der bestehenden Erwachsenenbildungsangebote gesetzt. Zukünftig soll gemeinsam mit den regionalen Unternehmen das Qualifizierungsthema vorangetrieben werden. www.traisen-goelsental.at/bildungs-und-kulturprogramm-2/

 

Traisen-Gölsental Halle

Die Region tritt jährlich auf der WISA-Messe in St. Pölten in einer nach ihr benannten Halle auf. Im Bereich der Kleinregion befindet auch die Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ mit ihren kulinarischen Angeboten. Die NÖN-Bühne sorgt für die Unterhaltung. Die Kleinregion nutzt damit das Potential der ca. 50.000 Besucher um für die Region und die Betriebe der Region Werbung zu machen. Zusätzlich wirkt der gemeinsame Auftritt identitätsstiftend bei den Einwohnern der Kleinregion.

 

Bus. Bahn. Bestens.

Die Kleinregion Traisen-Gölsental hat sich zum Ziel gesetzt, den öffentlichen Verkehr für die Einwohner der Region gemeinsam mit den Verkehrsbetreibern zu verbessern und hat dazu ein Kampagnenkonzept erstellt.

Als Grundlage für die Verbesserungen wurden Experten-, Entscheidungsträger- und Fahrgastbefragun­gen sowie Workshops durchgeführt. Das Maßnahmenpaket ist vorerst auf 3 Jahre ausgelegt und es soll dadurch eine Steigerung der Fahrgastzahlen um mindestens 15% erreicht werden. www.bus-bahn-bestens.at/

 

Regionales Plakatträgersystem

Als Umsetzungsmaßnahme aus dem Pilotprojekt “Regionale Identität und Innenmarketing” wurde ein Plakatträgersystem für die Mitgliedsgemeinden der Region Traisen-Gölsental entworfen und bereits teilweise in den Gemeinden umgesetzt. Die Plakatträger kennzeichnen einerseits die Mitgliedsgemeinden der Region, andererseits zeigen sie den Bewohnern der Region mit Fotos wie lebenswert die Region und Gemeinde ist (wenn der Plakatträger nicht befüllt ist). Der angenehme Nebeneffekt des Systems ist die Reduzierung des “Plakatwaldes” in den Gemeinden. Die Verwaltung der im Gemeindegebiet befindlichen Plakatträger obliegt der jeweiligen Gemeinde.

 

Energiebeauftragter für acht Kleinregionsgemeinden

Seit 2013 benötigt jede niederösterreichische Gemeinde einen Energiebeauftragten, welcher das Energiemanagement der Gemeinde übernimmt. Dazu zählen die laufende Energiebuchhaltung, die laufende Überwachung des Energieverbrauchs und die Information an die Entscheidungsträger in der Gemeinde.

Für dieses gesetzlich verpflichtende und umfangreiche Aufgabengebiet muss der Energiebeauftragte speziell ausgebildet sein und sich auch laufend weiterbilden.
Diese Tätigkeit wird für den Großteil der Gemeinden der Kleinregion Traisen-Gölsental zukünftig DI Alexander Oswald aus Eschenau übernehmen.
Die Kleinregion wird die Kosten für die spezielle Ausbildung von Hrn. DI Oswald tragen und auch für alle weiteren Ausbildungen aufkommen. Damit muss nicht jede Gemeinde die Ausbildungskosten für einen eigenen Energiebeauftragten bezahlen.
Neben Einsparungen bietet die gemeindeübergreifende Lösung auch noch weitere Vorteile. So können Synergieeffekte für alle Gemeinden gemeinsam gesucht werden, was z.B. bei Sanierungsvorhaben erhebliche Vorteile bringen kann. Auch können „Best-Practice“-Beispiele so in der Region Schule machen.