Viel Interesse an Heimhilfeausbildung in Lilienfeld

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,News zur Regionalen Agenda | Dienstag 15 Juni 2021 08:31

Projekt der Kleinregion findet großen Anklang

Am Mittwoch den 9.6. fand der Infonachmittag am Gemeindeamt in Lilienfeld zur Heimhilfeausbildung statt. Dank des schönen Wetters konnte das ungezwungene Ambiente der Innenhöfe des Gemeindeamtes dazu genutzt werden. Das Interesse an der Ausbildung wie an den vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten in der Region war groß. „Es ist schön zu sehen, wie die Ergebnisse der umfangreichen Strategieentwicklung der vergangenen Jahre eine solch konkrete und gern angenommene Umsetzung erfahren. Mit diesem Projekt der ersten Heimhilfeausbildung in unserer Region haben wir als Kleinregion tatsächlich voll ins Schwarze getroffen!“, freut sich Kleinregionsobmann Manuel Aichberger.

Tatsächlich verbindet diese Initiative nicht nur die Interessen der zukünftigen Arbeitnehmer, Arbeitgeber und der Region im Pflegebereich, es erfüllt auch eine Vernetzungsfunktion der Akteure beginnend bei den zuständigen Landes- und Bundesstellen bis hin zu den regional agierenden NGO’s im Pflegebereich.

„Mich freut, dass das Interesse so groß ist, denn mit dieser Ausbildung in der Region erfüllen sich gleich mehrere Zielsetzungen des Regionalmanagements. Wir bringen eine sinnvolle Ausbildung zu den Bewohnern unserer Region und ermöglichen so die einfache Teilnahme. So schaffen wir berufliche Möglichkeiten in einem Bereich, von dem wir wissen, dass es jetzt und zukünftig wichtig sein wird die dazu ausgebildeten Personen in der Region zu haben“, weiß Kleinregionsmanager Roland Beck.

Die Ausbildung findet von September bis Dezember in der Landesberufsschule Lilienfeld statt und ist Dank der LEADER-Förderung mit € 1.500,- um fast € 500,- billiger, als sonst. Oft werden die Ausbildungskosten auch von einem zukünftigen Arbeitgeber übernommen und es gibt viele Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten für interessierte Personen gibt. Dazu und über die Ausbildung informiert die NÖ Bildungsberatung des BhW Niederösterreich: Tel. 0699 16 11 26 24, oder die Homepage: http://heimhilfe.traisen-goelsental.at Dieses geförderte Ausbildungsangebot in der Region wird jedenfalls aufgrund der auslaufenden LEADER-Förderperiode frühestens im Jahr 2023 ein Fortsetzung erfahren, interessierte Personen sollten die Chance also jetzt ergreifen und sich um einen Ausbildungsplatz bewerben.

Aussteller beim Infonachmittag:

Informationsstände:

  • Menschen und Arbeit GmbH des Landes Niederösterreich
  • NÖ Bildungsberatung des BhW Niederösterreich
  • Bezirksstelle Lilienfeld des AMS

Dienstgeber in der Region:

Mobile Dienste:

  • Caritas
  • Hilfswerk
  • Volkshilfe

Stationäre Pflege:

  • Pflege und Betreuungszentrum Hainfeld
  • Pflege und Betreuungszentrum Türnitz
  • Pflege und Betreuungszentrum Wilhelmsburg

 

Auf Grund des schönen Wetters fand der Infonachmittag der Kleinregion Traisen-Gölsental zur im September beginnenden Heimhilfeausbildung in den Innenhöfen der Stadtgemeinde Lilienfeld hinter dem Amtsgebäude im Freien statt.
Petra Scholze-Simmel, Geschäftsführerin der LEADER Region Mostviertel Mitte (8. V l ) , Manuel Aichberger, Vizebürgermeister und Obmann der Kleinregion (9. V l), Roland Beck, Kleinregionsmanager (6. V r ), Margareta Selch, AMS Geschäftsstellenleiterin (2 v r) und Gemeinderat Roland Illmeyer ( 1 v r) zeigten sich vom großen Interesse der potentiellen Kursteilnehmer begeistert.

Kleinregionen-Gipfel im K4

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles | Dienstag 15 Juni 2021 08:18

LEADER als Motor kleinregionaler Zusammenarbeit

Sechs Kleinregionen gibt es in der LEADER-Region Mostviertel-Mitte. Und alle sechs waren vergangenen Montag auf Einladung der LEADER-Region im K4 in Kilb zu einem strategischen Austausch versammelt. Sprecher der Regionen Melktal, Hoch6, GeMaPriMa, Schallaburg, Pielachtal und Traisen-Gölsental stellten ihre jeweiligen Zukunftsthemen vor.

Wie sich zeigte, gibt es auch abseits von Corona noch vieles, was die Gemeinden und Regionen aktuell beschäftigt. Ein großes Thema ist der Breitbandausbau, wie Hausherr Bgm. Manfred Roitner berichtete. Der Zugang zur digitalen Welt wird ein wesentlicher Faktor für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes sein. Nur Glasfaser ermöglicht Datenübertragungsmengen wie sie für moderne Technologien nötig sind. Um alle Haushalte am Land mit Breitband versorgen zu können, fallen jedoch enorme Investitionskosten an, die von öffentlicher Hand und privaten Nutzern solidarisch getragen werden müssen.

Weitere übergreifende Themen sind die Radweginfrastruktur, der Fachkräftemangel oder der Ausbau der erneuerbaren Energie. Aber auch der Umgang mit den Folgen des Klimawandels wird in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen.

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