Wir schauen gemeinsam nach vorn!

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Donnerstag 27 Januar 2022 11:19

„Kleinregion ganz groß“ – zumindest wenn alles nach Plan läuft. Und davon kann man ausgehen, wenn man die handelnden Personen kennt. Denn Manuel Aichberger als Obmann, Roland Beck als Geschäftsführer und Sandra Gruberbauer als Marketingdame sind mit aufgestrickten Ärmeln unterwegs, um die Kleinregion Traisen-Gölsen weit über die Grenzen hinaus zu beleben.

Mit viel Engagement und Herzblut wurde in den letzten 18 Jahren zwischen den Mitgliedsgemeinden Brücken gebaut, das Netzwerk erweitert und in der gesamten Kleinregion Traisen-Gölsental großartige Verbindungen geschaffen.

„Mit Stolz bin ich angetreten, die Arbeit meiner Vorgänger weiter zu entwickeln und unsere Region zu einem lebens- und liebenswerten Ort für Einwohner und Gäste auszubauen. Ein Blick auf die Beteiligung und das Engagement innerhalb der Region in den letzten Monaten zeigt, dass unzähligen Ideen, Innovationen und Möglichkeiten bereits aufgegriffen wurden, unsere Region mit dem formalen Namen „Kleinregion“ zu einer großen zu entwickeln“, freut sich Manuel Aichberger über das partei- und gemeindeübergreifende Engagement. Tatsächlich ist die Kleinregion Traisen-Gölsental mit elf Mitgliedsgemeinden und 23.000 Einwohner weit davon entfernt klein zu sein.

„Der nächste Schritt ist ein logischer – die Strategie zur Entwicklung und das Bewerben unserer Angebote und Leistungen in der Region näher an die Einwohner zu bringen. Sie auf einer großen Plattform regelmäßig zu zeigen und darüber zu informieren was wir für unsere Region bewegen“, kennt Roland Beck die große Möglichkeit der sozialen Medien, die Kleinregion durch gezielte Informationen bekannter und für die Einwohner greifbarer zu machen.

Vertrauen können Aichberger und Beck nun auf die langjährige Erfahrung von Sandra Gruberbauer mit ihrem, in der Region angesiedelten Unternehmen „textART“, welches mit Beginn 2022 mit der professionellen Betreuung der Öffentlichkeitsarbeit der Kleinregion beauftragt wurde. Die einzelnen Gemeinden kennt sie bereits bestens durch die Redaktion des Magazins „Meine Heimat“ der Kleinregion. „Das Erzählen besonderer Geschichten auf sozialen Netzwerken muss nicht immer Werbung sein – vielmehr bietet unsere Region so viele Möglichkeiten um das Traisen-Gölsental auf einfache Weise so positiv darzustellen, dass man es einfach selbst erleben will“, sieht Gruberbauer die schönen Seiten des „Erzählens“.

Wurden früher über die sozialen Netzwerke regional Veranstaltungen beworben, so werden sie von Gemeinden immer mehr zum Instrument für den regelmäßigen Dialog mit den Bürgern genutzt und sind für viele damit bereits fixer Bestandteil der Kommunikation und Information innerhalb der Gemeinde. Mit dem neuen Konzept der Kleinregion wird damit gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der elf Gemeinden eingegangen und von einer Stelle betreut. Damit werden aber nicht nur Informationen abgearbeitet. Vielmehr soll damit das Image und das Gemeinsame in der Region positiv weiterentwickelt werden. Dies soll die bereits bestehenden Bemühungen in diesem Bereich über die regionseigene ZUZU-App bestmöglich ergänzen.

„Einfach informativ, gleichzeitig kreativ, vor allem aber emotional und einladend für „Hiesige und Dosige“ – um unsere Region weiter zu stärken und gemeinsam nach vorne zu schauen“, wie es Obmann Manuel Aichberger so treffend über alle Grenzen hinweg formuliert.

 

Geschäftsführer Roland Beck, Kommunikationsexpertin Sandra Gruberbauer und Obmann Manuel Aichberger

Anschlussbahn Traisental bis 2031 gesichert

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Aktuelles der Anschlussbahn,Pressemeldungen | Freitag 14 Januar 2022 14:16

Die 17 km lange Anschlussbahn Traisental von Freiland nach St. Aegyd besitzt für den Güterverkehr, insbesondere für Holztransporte, große regionale Bedeutung. Mit Beschluss der NÖ Landesregierung wurde nun der Fortbestand der Strecke bis 2031 finanziell abgesichert. „Die Anschlussbahn stärkt einerseits den Wirtschaftsstandort und entspricht andererseits unserer ökologischen Verantwortung. Durch den Bahntransport können LKW-Fahrten vermieden und dadurch die Verkehrs-, Lärm- und Emissionsbelastung in der Region verringert werden“, sind sich Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko einig. Für 2022 bis 2031 sind insgesamt 2,2 Mio. Euro an Landesfördermitteln aus den beiden Ressorts vorgesehen.

(12. Jänner 2022) – Aufrechterhalten werden mit der Absicherung der Anschlussbahn Traisental auch die Gleisanschlüsse zum Holzsägewerk der Firma Brunner-Stern und der isoplus Fernwärmetechnik mit gemeinsam 250 bis 300 Beschäftigten, sowie Holzverlademöglichkeiten in Hohenberg und St. Aegyd. „Die Anschlussbahn hat somit auch in wirtschaftlicher Hinsicht hohen Stellenwert für die Region. Damit ist die weitere Förderung der Strecke auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort und den damit verbundenen Arbeitsplätzen“, so Landesrat Jochen Danninger.

Landesrat Ludwig Schleritzko ergänzt: „Jede Tonne, die statt auf der Straße mit dem Zug transportiert wird, ist eine Entlastung für unser Klima. Gerade Anschlussbahnen vom öffentlichen Bahnnetz hin zu Unternehmen sind entscheidend, wenn es darum geht den Waren- und Gütertransport vermehrt auf die Schiene zu bringen. Aus diesem Grund wird die Förderung des Landes auch fortgeführt“.

Die Kleinregion Traisen-Gölsental, bestehend aus elf Gemeinden, betreibt seit 2012 die von der ÖBB übernommene Strecke Freiland – St. Aegyd. Transportiert wird hauptsächlich Holz, das Transportvolumen beträgt rund 36.000 Tonnen pro Jahr. „Mit der Übernahme der Bahnstrecke haben meine Vorgänger großen Weitblick bewiesen, dieser nun bereits seit Jahren der Region zu Gute kommt!“, zeigt sich der Obmann der Kleinregion Manuel Aichberger von der Strategie der Kleinregion überzeugt. Die Traisen-Gölsental Regionalentwicklungs GmbH hat eine Güterverkehrsstudie in Auftrag gegeben, welche die Grundlage zur Optimierung des Anschlussbahnbetriebs bei gleichzeitiger Steigerung der Transportmenge durch begleitende Aktivitäten darstellt.

Damit die Strecke in betriebstauglichen Zustand bleibt, sind laufende Erhaltungsmaßnahmen und Investitionen notwendig. „Vorgesehen sind zum Beispiel Instandhaltungsarbeiten bei den Eisenbahnkreuzungen, Ersatzneubauten bei Durchlässen und im Oberbaubereich sowie Maßnahmen zur Brückenertüchtigung. Zusätzlich ist die Etablierung eines touristischen schienengebundenen Erlebnisbahnverkehrs gemeinsam mit dem Österreichischen Club für Diesellokgeschichte geplant“, informiert Roland Beck, Geschäftsführer der Traisen-Gölsental Regionalentwicklungs GmbH.

Der ÖCD hat im vergangenen Jahr eine ihrer Lokomotiven sowie die Wartungsgrube im historischen Lokschuppen instand gesetzt. Im Frühjahr soll die durch Vandalismus zerstörte Fensterfront des Lokschuppens restauriert werden. Nach der ebenfalls im vergangenen Jahr erfolgten behördlichen Genehmigung, steht dann der Aufnahme des Fahrbetriebes nichts mehr im Wege. Für die Restaurierung weiterer Fahrzeuge freut sich der Club über die Hilfe interessierter und engagierter Personen.

„Die Regionalförderung, die ecoplus für das Land Niederösterreich umsetzt, ist für die Gemeinden, Regionen und Projektträger ein starker Partner. Die Projekte werden direkt in den Regionen umgesetzt und setzen wichtige Impulse für die weitere regionalwirtschaftliche Entwicklung“, betont ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Kontakt:
Österreichischer Club für Diesellokgeschichte
Obmann Günter Hellein