Ausbildung zur/m HeimhelferIn erstmal in der Region

Ein sicherer und attraktiver Arbeitsplatz in der Region, der sinnstiftend und abwechslungsreich ist und auch Familie und Beruf vereinbaren lässt – für einen Beruf in der Betreuung und Pflege sprechen viele Gründe. Damit der umfangreiche theoretische Teil und die Praktika vor Ort absolviert werden können, organisiert die Kleinregion erstmals eine HeimhelferIn-Ausbildung in Lilienfeld.

Kursstart Mo, 6. September 2021
14 Wochen bei durchschnittlich
18 Wochenstunden Theorie (Standort Landesberufsschule Lilienfeld) inkl. Online-Unterricht
und 16 Wochenstunden Praxis (in der Region)
Kosten: € 1.500,-
(Übernahme durch zuküfntigen Dienstgeber, sowie Ratenzahlung möglich)


Info-Abend
am 9. Juni 2021 um 16:00 Uhr
Gemeindeamt Lilienfeld 3180 Lilienfeld, Dörflstr. 4
Im Rahmen des Abends kann man sich umfassend und im Detail über den Beruf, die Ausbildung und Fördermöglichkeiten informieren. Auch mögliche Arbeitgeber werden sich präsentieren.


Unabhängige Beratung durch die NÖ Bildungsberatung
Ihre Bildungsberaterin Fr. Christa Sieder, steht Ihnen sehr gerne zur Verfügung
BhW Niederösterreich
Bildungsberatung
Tel. 0699 16 11 26 24
christa.sieder@bhw-n.eu



Auszug aus dem Magazin „Meine Heimat“ mit vielen Informationen


Zur Anmeldung
Tragen Sie bitte Ihre Daten in die Datenbank des Ausbildungsinstituts ein:
>> Hier eintragen <<
Nach einem erfolgreichen Eignungsgespräch können Sie in weiterer Folge Hospitierungen bei möglichen Dienstgebern in der Region absolvieren, um Einblicke in die Tätigkeiten zu erhalten und gegebenenfalls schon einen zukünftigen Dienstgeber finden. Wenn Sie sich sicher sind, diesen Beruf ausüben zu wollen, schließen Sie einen Ausbildungsvertrag ab.


 

Erstmals findet auf Initiative der Kleinregion Traisen-Gölsental eine Ausbildung zur Heimhilfe in der Region statt. Damit soll den EinwohnernInnen die Möglichkeit diesen – besonders für unsere Region sehr wichtigen – Beruf  zu erlernen einfach und kostengünstig ermöglicht werden.

  • Beschreibung der Tätigkeiten/Berufsbild
    Die Heimhelferin bzw. der Heimhelfer betreut und unterstützt im Sinne der Förderung von Eigenaktivitäten und der Hilfe zur Selbsthilfe Menschen aller Altersstufen. Die Aufgaben umfassen Aktivitäten, die normalerweise zur Selbstversorgung der Privatsphäre gehören. Besondere Bedeutung kommt der Heimhilfe in der Betreuung und Unterstützung von chronisch kranken Menschen und Menschen mit altersbedingten Einschränkungen zu. Diese Menschen brauchen eine bedarfs- und bedürfnisgerechte Unterstützung, um die eigenen Kräfte gezielt zur Erhaltung der bestehenden Eigenaktivität einzusetzen. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich in der Hauskrankenpflege, in Wohn- und Pflegeheimen, Tageszentren sowie Behinderteneinrichtungen, im betreuten Wohnen und in Wohngruppen. HeimhelferInnen können auch selbstständig tätig sein. Dafür kann ein Gewerbeschein für ein freies Gewerbe (Personenbetreuung) erworben werden. Die Berufsaussichten sind laut Informationen des AMS bestens. Aufgabenbereich Zu den Aufgaben der Heimhelferin und des Heimhelfers zählen insbesondere
    hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Unterstützung bei Besorgungen außerhalb des Wohnbereiches (etwa Einkauf, Post, Apotheke, Behörden), Zubereitung bzw. Unterstützung bei der Einnahme von Mahlzeiten, Förderung von Kontakten im sozialen Umfeld, Beobachtung des Allgemeinzustandes und Herbeiholen der erforderlichen Hilfe, hygienische Maßnahmen, Unterstützung bei der Körperpflege und Mobilisation (UBV) einschließlich Unterstützung bei der Einnahme und Anwendung von Arzneimitteln, Unterstützung von Pflegepersonen und Dokumentation.

 

  • mögliche Dienstgeber in der Region

Mobile Dienste:

– Caritas (nur Wilhelmsburg)

– Hilfswerk Niederösterreich

– Volkshilfe Niederösterreich

Stationäre Pflege:

– Pflege- und Betreuungszentrum Hainfeld (NÖ Landesgesundheitsagentur)

– Pflegeheim Dr. Hauser GmbH (Rotheau)

– Pflege- und Betreuungszentrum Türnitz (NÖ Landesgesundheitsagentur)

– Pflege- und Betreuungszentrum Wilhelmsburg (NÖ Landesgesundheitsagentur)

 

  • Förderungen
    Ausbildungskosten: EUR 1.500,- pro Person (inkl. Ust.) gefördert durch das LEADER-Programm und gestützt durch die Kleinregion Traisen-Gölsental. Bei manchen Dienstgebern ist eine Übernahme der gesamten Kurskosten möglich. Zusätzlich kann die AQUA-Förderung durch das AMS gewährt werden, welche die Lebenserhaltungskosten während der Ausbildung unterstützt. Bei einem aufrechten Dienstverhältnis besteht in manchen Fällen auch die Möglichkeit, die NÖ Bildungsförderung in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie seit mindestens sechs Monaten in einem Dienstverhältnis stehen, können Sie für eine Weiterbildung auch Bildungskarenz beantragen. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass Ihr/e Dienstgeber/in der Bildungskarenz zustimmt; dann können Sie den Antrag beim AMS stellen. Innerhalb von vier Jahren können Sie insgesamt 12 Monate in Bildungskarenz gehen. Diese 12 Monate können Sie auch aufteilen, wobei ein Teil zumindest zwei Monate dauern muss. In dieser Zeit beziehen Sie vom AMS Weiterbildungsgeld und können sich intensiv einer Aus- und Weiterbildung widmen. Dem AMS müssen Sie  nachweisen, dass Sie mindestens 20 Stunden pro Woche in Ihre Bildungsmaßnahme investieren. In der Zeit der Bildungskarenz dürfen Sie geringfügig dazuverdienen, bei Ihrem derzeitigen oder einem anderen Dienstgeber. Sie sind über das AMS kranken-, unfall und  pensionsversichert. Sollte ausreichender Bedarf bestehen, werden wir uns um eine Kinderbetreuung während der theoretischen Ausbildung bemühen. Die Kosten dieser Kinderbetreuung können gegebenenfalls gefördert werden.

 

 

 

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