Gelebte Bürgerbeteiligung in der Region geht weiter

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Dienstag 21 Juni 2022 08:30

Nach pandemiebedingter Pause geht die Bürgerbeteiligung am 30. Juni am Gemeindeamt in Lilienfeld in die nächste Runde

Im Jahr 2019 hat die Kleinregion Traisen-Gölsental den Bürgerbeteiligungsprozess zur Strategie der Region „Regionale Agenda 21 Traisen-Gölsental“ abgeschlossen. Der 1. Platz beim Projektwettbewerb der NÖ Dorf- und Stadterneuerung war ein krönender Abschluss dieses innovativen Prozesses. Der Weg der Beteiligungsmöglichkeit der Bürgerinnen und Bürger ist damit aber noch nicht zu Ende. „Geplant war ein nahtloser Übergang zu einem laufenden Prozess, in welchem die Bewohner unserer Region öfter die Möglichkeit haben mitzureden und mitzugestalten. Denn eines ist fix: die Beteiligung im Rahmen der Strategieentwicklung im Rahmen der Agenda 21 war nicht nur vorbildlich, sondern auch äußerst bereichernd. Leider hat uns die Pandemie dann einen Strich durch die Rechnung gemacht“, weiß Regionsmanager Roland Beck.

Die regionale Arbeit hat deshalb aber nicht pausiert, sondern es ist schon einiges weitergegangen in der Kleinregion. Der letzte große Wurf war die Gründung der Klima- und Energie-Modellregion Traisen-Gölsental und mit diesem Schritt startet die Region auch wieder mit der Beteiligung der Einwohner.

 „Die Erweiterung der Kleinregion um die Klima- und Energie-Modellregion war mir persönlich ein wichtiges Anliegen. Es liegt in unser aller Verantwortung und Interesse dem Klimawandel entgegenzuwirken. Ich bin davon überzeugt, dies ist auch vielen Menschen in unserer Region ein Anliegen und so liegt es nahe, zu diesem Thema die Bürgerbeteiligung fortzusetzen“, freut sich Obmann Vzbgm. Manuel Aichberger über den eingeschlagenen Weg.

Doch nicht nur die zu erarbeitende Stoßrichtung für den Klimaschutz steht beim dritten Zukunftsforum auf der Tagesordnung. Auch alles rund um das Thema „Frauen in der Region“ soll behandelt und erarbeitet werden. Alle Einwohnerinnen und Einwohner der Region sind deshalb am 30. Juni um 17 Uhr sehr herzlich ins Gemeindeamt Lilienfeld eingeladen, um an der Regionalentwicklung mitzuwirken.

KEM-Managerin auf Bezirkstour

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Donnerstag 9 Juni 2022 09:23

Nachdem die Kleinregion Traisen-Gölsental im Frühjahr diesen Jahres die Genehmigung als Klima- & Energie-Modellregion (KEM) Traisen-Gölsental erhalten hat, hat die Lehenrotterin Eva Leeb per Mitte April nach entsprechendem Auswahlverfahren ihre Tätigkeit als KEM-Managerin aufgenommen. In der ersten Phase gilt es, trotz bereits anstehender Umsetzungsprojekte in den Gemeinden, intensiv an der Detail-Ausarbeitung des Umsetzungskonzeptes der gesamten KEM Traisen-Gölsental zu arbeiten. Dieses soll mit Jahresende eingereicht werden, um nach der Genehmigung kommendes Jahr mit der intensiven Umsetzungsphase starten zu können. Die zehn erarbeiteten Punkte sind umfassend und weit über die Themen der Energiewende hinausgehend. Die Liste reicht vom Personen- und Güterverkehr, der vermehrten Nutzung des regionalen Rohstoffes Holz, der Kreislaufwirtschaft, über Themen wie raus aus Öl und Gas, Photovoltaik-Offensive und Kooperationen bei bestehenden dezentralen Energieerzeugern bis hin zu Energieeinsparungen bei kommunalen Gebäuden oder zum Stopp der Abwanderung von jungen Frauen aus der Region.

„Die strategische Arbeit soll spätestens in einem halben Jahr, neben der parallel beginnenden Umsetzungsarbeit, abgeschlossen sein. Wir wollen die ersten drei Jahre möglichst effizient und effektiv gestalten. Die KEM-Gemeinden unserer Region sollen vom gemeinsamen energie- und klimapolitischen Engagement profitieren und einen handfesten Nutzen ziehen“, nennt Manuel Aichberger, der Obmann der Kleinregion Traisen-Gölsental als treibende Kraft hinter dem KEM-Prozess, die Intention.

„Zu allererst wird der Fokus auf der detaillierten Ausarbeitung der KEM-Strategie liegen, nicht zuletzt um diese möglichst schnell mit konkreten Projekten in die Umsetzung zu bringen. Deshalb habe ich meine ersten Arbeitswochen intensiv dazu genutzt um alle KEM-Gemeinden und deren Entscheidungsträger zu treffen, um einerseits die neue KEM und ihre Möglichkeiten vorzustellen, andererseits aber vor allem um Anregungen, Wünsche und Projektideen entgegenzunehmen. Schließlich werden diese in die KEM-Strategie einfließen“, informiert Eva Leeb, KEM-Managerin der KEM Traisen-Gölsental. (more…)

Initiative für mehr Verkehrssicherheit der Kleinregion wurde erweitert

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Dienstag 31 Mai 2022 10:49

Die Gemeinden Lilienfeld, Rohrbach und Türnitz haben Aufsteller angeschafft

Bereits seit Jahren stehen den Mitgliedsgemeinden der Kleinregion Traisen-Gölsental Geschwindigkeitsanzeigen unter dem Titel „Hinweis statt Strafe“ zur Ausleihung zur Verfügung. Damit soll in den Gemeindegebieten der Kleinregion zu mehr Verkehrssicherheit beigetragen werden. Meistens werden die Geschwindigkeitsanzeigen in den Nahbereichen von Schulen und Kindergärten eingesetzt, um die Autofahrer an die dort geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu erinnern. Nun wurde die Initiative in drei der Mitgliedsgemeinden der Kleinregion um Aufsteller in Kinderform erweitert. Die aus hochwertigem Alu-Bibond-Material hergestellten Aufsteller mit reflektierendem Vorsichtschild und die Aufschrift „Brems dich ein“, sollen denselben Zweck wie die Geschwindigkeitstafeln erfüllen und zur dauerhaften Bewusstseinsbildung beitragen.

„Wir als Kleinregion setzen mit der Initiative „Hinweis statt Strafe“ sehr bewusst auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Besonders im Straßenverkehr zur Sicherheit unserer jüngsten Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig ergänzende Maßnahmen zu setzen die eine langfristige Wirkung erzielen. Wir sind der Meinung, dass ein gut platzierter Hinweis an neuralgischen Stellen wie die neuen Aufsteller oder die Geschwindigkeitsanzeigen große Wirkung erzielen.“, ist der Obmann der Kleinregion Traisen-Gölsental, Vzbgm. Manuel Aichberger überzeugt. In Lilienfeld etwa wurden 4 Aufsteller angeschafft und durch den Gemeindebauhof auch bereits errichtet: im Nahebereich aller 3 Kindergärten sowie der Volksschule.

Zusätzlich zum bewusstseinsbildenden Effekt, zeichnen die Geschwindigkeitsanzeigen auch alle Tempomessungen auf. Ist so ersichtlich, dass es zu vielen Verstößen kommt, kann in diesen Bereichen dann tatsächlich auf verstärkte polizeiliche Kontrollen gesetzt werden.

„Wir hatten die Geschwindigkeitsanzeigen schon öfter im Einsatz und konnten einen sehr positiven Effekt beobachten, da war die Erweiterung der Initiative „Hinweis statt Strafe“ um die neuen Aufstellern für uns eine logische und vor allem dauerhafte Ergänzung“, freut sich Vizebürgermeisterin Anna Klinger über die Erweiterung der Initiative.

 

Regionale Kreislaufwirtschaft wird digital

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Freitag 29 April 2022 08:55

Die Kleinregion setzt mit der geplanten neuen Homepage auf digitale Vernetzung von Anbietern und Kunden in der Region

Intensiv wird an einem komplett neuen Auftritt der Kleinregion Traisen-Gölsental im Internet gearbeitet. Die derzeitige Homepage entstand im Jahr 2012 mit der Übernahme der Anschlussbahn Traisental, diese ist also schon etwas in die Jahre gekommen. Das nutzt die Kleinregion nun aber um mit dem Relaunch gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. IT Fachmann und Webdesigner Alexander Oswald aus Eschenau arbeitet seit Beginn des Jahres an dem umfassenden Online-Auftritt. Wichtigster Kern wird eine Art regionaler Onlineshop sein, in welchem nach Produkten und Anbietern aus der Region gestöbert werden kann. Die Kunden sollen durch das System dann direkt mit dem Anbieter in Kontakt treten, eine Kaufabwicklung über das System ist aber nicht geplant. Die Entwicklung dieses Systems wird durch den Fonds der Kleinregionen des Landes Niederösterreich gefördert. Eine Anbindung an die regionseigene ZUZU-App ist ebenfalls im Entstehen, so hat man das regionale Angebot in Form des Handys immer in der Tasche.

„Die letzten Jahre, vor allem aber auch die aktuellen schrecklichen Ereignisse in der Ukraine haben uns gezeigt, wie wichtig ein gutes und verlässliches regionales Angebot an Waren ist. Deshalb wird der wichtigste Teil der neuen Homepage die „digitale Kreislaufwirtschaft“. Dies soll die Anbieter verschiedenster Waren und Dienstleistungen in unserer Region stärker in das Bewusstsein der Einwohnerinnen und Einwohner rücken. Weiters wird die neue Homepage eine gemeindeübergreifende Informations- und Serviceplattform für alle hier lebenden Personen für viele Lebenslagen bieten, von der Schwangerschaft bis zur Pflege, von der Freizeit bis zur Arbeit, vom Wohnen bis zur Weiterbildung“, informiert Obmann Manuel Aichberger über die Zielsetzung.

„Die Homepage der Region soll keine rein statische Informationsquelle mehr sein, vielmehr soll sie in vielen Lebenslagen die Einwohnerinnen und Einwohner mit Information unterstützen. Mit dem geplanten System der digitalen Kreislaufwirtschaft wollen wir den Kaufkraftabfluss aus unserer Region verringern. Zurzeit fließt im Konsumbereich sehr viel Geld aus unserer Region in die Ballungszentren und über das Internet in die ganze Welt, unsere regionalen Anbieter haben leider oft das Nachsehen. Mit dem neuen System wollen wir eine einfache Möglichkeit schaffen, sich über regionale Angebote zu informieren und mit den Anbietern in Kontakt zu treten“, weiß Kleinregionsmanager Roland Beck. (more…)

Klima-&Energie-Modellregions – Management gefunden

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Dienstag 12 April 2022 09:36

Mit Ende Jänner ging bei der Kleinregion Traisen-Gölsental erfreuliche Post ein. Nachdem sich die Kleinregion nach intensiven Vorarbeiten im Oktober vergangenen Jahres als Klima- und Energiemodellregion beworben hatte, erhielt sie im Jänner nach positiver Beurteilung durch die Gremien die Genehmigung als „K&E Modellregion – Traisen-Gölsental“ durch das Präsidium des Klima- und Energiefonds.
Nach der Nominierung der Kleinregion als Klima-&Energie –Modellregion (KEM) startet die Kleinregion Traisen-Gölsental im Sinne der Energiewende voll durch. Nach einem eigens ausgeschriebenen Bewerbungsprozess und durchgeführtem Personalhearing mit 4 Bewerberinnen und Bewerbern, wurden bereits eine Managerin und eine Mitarbeiterin gefunden.

Umfassend und weit über die Themen der Energiewende hinausgehend sind die zehn erarbeiteten Punkte der Klima- und Energie Modellregion Traisen-Gölsental. Vom Personen- und Güterverkehr, Vermehrte Nutzung des regionalen Rohstoffes Holz, Kreislaufwirtschaft, Raus aus Öl- und Gas, Photovoltaik-Offensive und Kooperationen bei bestehenden dezentralen Energieerzeugern über Energieeinsparungen bei kommunalen Gebäuden bis hin zum Stopp der Abwanderung junger Frauen aus der Region reicht die Liste. Um all das in den nächsten drei Jahre initiieren und größtenteils auch umsetzen zu können, bedarf es eines eigenen Managements und dazu holt sich die Kleinregion gleich doppelt tatkräftige Unterstützung. Ab Mitte April wird Frau DI Eva Leeb, BSc als Modellregionsmanagerin ins Regionalmanagement eintreten und die junge Klima-&Energie-Modellregion Traisen-Gölsental betreuen. Ab September verstärkt Miriam Vanicek das Team und wird ebenfalls für die Modellregion zuständig sein.

Frau Eva Leeb ist ist Mutter zweier Kinder und lebt mit ihrem Mann in Lehenrotte. Besonders qualifiziert hat sie ihr Studium für Architektur und Projektmanagement und ihre langjährige Erfahrung im Bauwesen und Projektmanagement. Sie wird mit 19. April als KEM-Managerin für die KEM tätig werden.

Frau Miriam Vanicek hat ihre Ausbildung an der Höheren Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft im Yspertal im Juni 2021 mit gutem Erfolg abgeschlossen und absolviert gerade ihr Freiwilliges Umweltjahr beim Klimabündnis Österreich. (more…)

Kleinregion hat die Zusage als Klima- und Energie-Modellregion erhalten

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Dienstag 8 Februar 2022 11:17

Positive Zusage der Jury des Klimafonds liegt vor, ManagerIn gesucht

Mit Ende Jänner ging bei der Kleinregion Traisen-Gölsental erfreuliche Post ein. Nachdem sich die Kleinregion nach intensiven Vorarbeiten im Oktober vergangenen Jahres als Klima- und Energiemodellregion beworben hatte, erhielt sie nun nach positiver Beurteilung durch die Gremien die Genehmigung als „K&E Modellregion – Traisen-Gölsental“ durch das Präsidium des Klima- und Energiefonds. Damit können die weiteren Planungs- sowie bereits Umsetzungsarbeiten erfolgen. Die allererste Aktion als frischgebackene KEM ist die Suche nach einer Modellregions-Managerin oder einem Modellregions-Managers zur Umsetzung der ambitionierten Pläne. Gesucht wird eine Person für eine Anstellung im Ausmaß von 20 Wochenstunden, welche ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Eigeninitiative mitbringend soll um die umfangreichen Pläne der acht teilnehmende Gemeinden umzusetzen. „Zu allererst wird der Fokus auf der detaillierten Ausarbeitung der KEM-Strategie liegen, nicht zuletzt um diese möglichst schnell mit konkreten Projekten in die Umsetzung zu bringen. Die strategische Arbeit soll spätestens in einem halben Jahr, neben der parallel beginnenden Umsetzungsarbeit abgeschlossen sein. Wir wollen die ersten drei Jahre möglichst effizient und effektiv gestalten. Die KEM-Gemeinden unserer Region sollen vom gemeinsamen energie- und klimapolitischen Engagement profitieren und einen handfesten Nutzen ziehen.“, informiert der Obmann der Kleinregion Traisen-Gölsental Manuel Aichberger, treibende Kraft hinter dem KEM-Prozess.

Tatsächlich bietet das Programm des Klimafonds umfangreiche Fördermöglichkeiten, besonders im Zusammenhang mit Gemeinden.

„Ich weiß bereits von sehr konkreten Planungen in der Region für größere Photovoltaikanlagen in Verbindung mit Energiegemeinschaften. Besonders jetzt bei horrend hohen Strompreisen bieten solche Energiegemeinschaften einen doppelten Nutzen für regionale Stromerzeuger und Stromkunden. Die Stromerzeuger erhalten deutlich mehr Geld für den produzierten Strom als wenn sie diesen in das Stromnetz einspeisen. Die Stromkunden profitieren von den regionalen Strompreisen und von deutlich vergünstigten Netztarifen. Diese Energiegemeinschaften wollen wir überall wo es sinnvoll ist ermöglichen und unterstützen“, skizziert Kleinregionsmanager Roland Beck eine der vielen Maßnahmen der kommenden drei Jahre. Bei erfolgreicher Umsetzung der Programminhalte kann und soll die K&E Modellregion – Traisen-Gölsental auch länger bestehen bleiben.

„Ich freue mich persönlich sehr über die Zusage, dass wir nun Klima- und Energiemodellregion werden. Das ist ein Meilenstein, ein neues Kapitel in der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit als Kleinregion im Traisen-Gölsental. Klima- und Energiemodellregion zu werden war und ist eines meiner vordringlichsten Ziele seit Übernahme der Obmannschaft im Jahr 2019.“, so Obmann der Kleinregion Traisen-Gölsental Manuel Aichberger.

Die Stellenausschreibung für die/den ModellregionsmanagerIn ist auf der Homepage der Kleinregion www.traisen-goelsental.at abrufbar. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, 28. Februar, das Anstellungsverhältnis soll bereits mit 1. April oder spätestens 1. Mai beginnen.

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Kleinregionsmanager Roland Beck und Kleinregionsobmann Manuel Aichberger präsentierten als symbolischen Auftakt zum Start in den KEM-Prozess die Logos der Kleinregion Traisen-Gölsental sowie jenes der Klima- und Energiemodellregionen (KEM) am Lilienfelder Gemeindeamt. Dort wird in den nächsten Wochen der Bewerbungs- und Anstellungsprozess für die neue KEM-Managerstelle abgewickelt.

Die zehn vorab erarbeiteten Maßnahmen:

  • Personenmobilität: Fokus auf regionale Mobilität im hohen Alter, Mobilität ohne Auto, im Tourismus und auf das Alltagsradeln
  • Gütermobilität: Aufbauend auf die bestehenden Initiativen der regionseigenen Bahnstrecke und der Güterverkehrsanalyse, sollen Leitprojekte wie weitere Anschlussbahnen, und innovative Lösungen wie der Betrieb von Verschub-Akkuloks entwickelt werden.
  • Power-Wald-Biomasse: Als waldreichster Bezirk Österreichs, soll die Wertschöpfung in der Region aus der ökologischen Ressource Holz verstärkt werden, sowie Holz vermehrt als CO2-Speicher genutzt werden.
  • Regionale Power: Kaufkraftabfluss und konsuminduzierten CO2-Ausstoß verringern. Etablierung von regionalen Kreislaufsystemen im Konsumbereich
  • Power for the people: Ökostromangebote für die Bevölkerung – Energiegemeinschaften zum Nutzen von Energieerzeugern und Endkunden, sowie Betrieben.
  • Gebäude-Power: Energiemonitoring auf Gemeindeebene intensivieren, Gebäudesanierungen
  • Frauen-Power: Pendlerströme eindämmen, Abwanderung stoppen, Neue Arbeitsformen (Dorf-Offices) ermöglichen, Regionale Berufe im Zusammenhang mit Klimamaßnahmen schaffen, besonderer Fokus wird darauf gelegt die Abwanderung von jungen Frauen zu stoppen.
  • Sanfte- Power: Aufbauend auf den bestehenden nachhaltigen touristischen Angeboten wie der Via Sacra, dem Traisental- und Gölsentalradweg, dem Naturpark und dem Nordischen Zentrum sollen Mobilitätsangebote ökologisiert und weitere Angebote geschaffen werden.
  • Public-Power: Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung
  • Projektmanagement

Die Gemeinden, der Kleinregion:
– Eschenau
– Hainfeld
– Hohenberg
– Lilienfeld– Ramsau
– Rohrbach an der Gölsen
– St. Aegyd am Neuwalde
– Türnitz
– Wilhelmsburg

Die Mitgliedsgemeinden Annaberg und Mitterbach/Erlaufsee, wollen sich zukünftig im Rahmen des Naturpark Ötscher-Tormäuer als KEM-Gemeinden engagieren, und sind deshalb formal nicht von der jetzigen Bewerbung mitumfasst.

 

Wir schauen gemeinsam nach vorn!

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Donnerstag 27 Januar 2022 11:19

„Kleinregion ganz groß“ – zumindest wenn alles nach Plan läuft. Und davon kann man ausgehen, wenn man die handelnden Personen kennt. Denn Manuel Aichberger als Obmann, Roland Beck als Geschäftsführer und Sandra Gruberbauer als Marketingdame sind mit aufgestrickten Ärmeln unterwegs, um die Kleinregion Traisen-Gölsen weit über die Grenzen hinaus zu beleben.

Mit viel Engagement und Herzblut wurde in den letzten 18 Jahren zwischen den Mitgliedsgemeinden Brücken gebaut, das Netzwerk erweitert und in der gesamten Kleinregion Traisen-Gölsental großartige Verbindungen geschaffen.

„Mit Stolz bin ich angetreten, die Arbeit meiner Vorgänger weiter zu entwickeln und unsere Region zu einem lebens- und liebenswerten Ort für Einwohner und Gäste auszubauen. Ein Blick auf die Beteiligung und das Engagement innerhalb der Region in den letzten Monaten zeigt, dass unzähligen Ideen, Innovationen und Möglichkeiten bereits aufgegriffen wurden, unsere Region mit dem formalen Namen „Kleinregion“ zu einer großen zu entwickeln“, freut sich Manuel Aichberger über das partei- und gemeindeübergreifende Engagement. Tatsächlich ist die Kleinregion Traisen-Gölsental mit elf Mitgliedsgemeinden und 23.000 Einwohner weit davon entfernt klein zu sein.

„Der nächste Schritt ist ein logischer – die Strategie zur Entwicklung und das Bewerben unserer Angebote und Leistungen in der Region näher an die Einwohner zu bringen. Sie auf einer großen Plattform regelmäßig zu zeigen und darüber zu informieren was wir für unsere Region bewegen“, kennt Roland Beck die große Möglichkeit der sozialen Medien, die Kleinregion durch gezielte Informationen bekannter und für die Einwohner greifbarer zu machen.

Vertrauen können Aichberger und Beck nun auf die langjährige Erfahrung von Sandra Gruberbauer mit ihrem, in der Region angesiedelten Unternehmen „textART“, welches mit Beginn 2022 mit der professionellen Betreuung der Öffentlichkeitsarbeit der Kleinregion beauftragt wurde. Die einzelnen Gemeinden kennt sie bereits bestens durch die Redaktion des Magazins „Meine Heimat“ der Kleinregion. „Das Erzählen besonderer Geschichten auf sozialen Netzwerken muss nicht immer Werbung sein – vielmehr bietet unsere Region so viele Möglichkeiten um das Traisen-Gölsental auf einfache Weise so positiv darzustellen, dass man es einfach selbst erleben will“, sieht Gruberbauer die schönen Seiten des „Erzählens“.

Wurden früher über die sozialen Netzwerke regional Veranstaltungen beworben, so werden sie von Gemeinden immer mehr zum Instrument für den regelmäßigen Dialog mit den Bürgern genutzt und sind für viele damit bereits fixer Bestandteil der Kommunikation und Information innerhalb der Gemeinde. Mit dem neuen Konzept der Kleinregion wird damit gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der elf Gemeinden eingegangen und von einer Stelle betreut. Damit werden aber nicht nur Informationen abgearbeitet. Vielmehr soll damit das Image und das Gemeinsame in der Region positiv weiterentwickelt werden. Dies soll die bereits bestehenden Bemühungen in diesem Bereich über die regionseigene ZUZU-App bestmöglich ergänzen.

„Einfach informativ, gleichzeitig kreativ, vor allem aber emotional und einladend für „Hiesige und Dosige“ – um unsere Region weiter zu stärken und gemeinsam nach vorne zu schauen“, wie es Obmann Manuel Aichberger so treffend über alle Grenzen hinweg formuliert.

 

Geschäftsführer Roland Beck, Kommunikationsexpertin Sandra Gruberbauer und Obmann Manuel Aichberger

Anschlussbahn Traisental bis 2031 gesichert

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Aktuelles der Anschlussbahn,Pressemeldungen | Freitag 14 Januar 2022 14:16

Die 17 km lange Anschlussbahn Traisental von Freiland nach St. Aegyd besitzt für den Güterverkehr, insbesondere für Holztransporte, große regionale Bedeutung. Mit Beschluss der NÖ Landesregierung wurde nun der Fortbestand der Strecke bis 2031 finanziell abgesichert. „Die Anschlussbahn stärkt einerseits den Wirtschaftsstandort und entspricht andererseits unserer ökologischen Verantwortung. Durch den Bahntransport können LKW-Fahrten vermieden und dadurch die Verkehrs-, Lärm- und Emissionsbelastung in der Region verringert werden“, sind sich Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko einig. Für 2022 bis 2031 sind insgesamt 2,2 Mio. Euro an Landesfördermitteln aus den beiden Ressorts vorgesehen.

(12. Jänner 2022) – Aufrechterhalten werden mit der Absicherung der Anschlussbahn Traisental auch die Gleisanschlüsse zum Holzsägewerk der Firma Brunner-Stern und der isoplus Fernwärmetechnik mit gemeinsam 250 bis 300 Beschäftigten, sowie Holzverlademöglichkeiten in Hohenberg und St. Aegyd. „Die Anschlussbahn hat somit auch in wirtschaftlicher Hinsicht hohen Stellenwert für die Region. Damit ist die weitere Förderung der Strecke auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort und den damit verbundenen Arbeitsplätzen“, so Landesrat Jochen Danninger.

Landesrat Ludwig Schleritzko ergänzt: „Jede Tonne, die statt auf der Straße mit dem Zug transportiert wird, ist eine Entlastung für unser Klima. Gerade Anschlussbahnen vom öffentlichen Bahnnetz hin zu Unternehmen sind entscheidend, wenn es darum geht den Waren- und Gütertransport vermehrt auf die Schiene zu bringen. Aus diesem Grund wird die Förderung des Landes auch fortgeführt“.

Die Kleinregion Traisen-Gölsental, bestehend aus elf Gemeinden, betreibt seit 2012 die von der ÖBB übernommene Strecke Freiland – St. Aegyd. Transportiert wird hauptsächlich Holz, das Transportvolumen beträgt rund 36.000 Tonnen pro Jahr. „Mit der Übernahme der Bahnstrecke haben meine Vorgänger großen Weitblick bewiesen, dieser nun bereits seit Jahren der Region zu Gute kommt!“, zeigt sich der Obmann der Kleinregion Manuel Aichberger von der Strategie der Kleinregion überzeugt. Die Traisen-Gölsental Regionalentwicklungs GmbH hat eine Güterverkehrsstudie in Auftrag gegeben, welche die Grundlage zur Optimierung des Anschlussbahnbetriebs bei gleichzeitiger Steigerung der Transportmenge durch begleitende Aktivitäten darstellt.

Damit die Strecke in betriebstauglichen Zustand bleibt, sind laufende Erhaltungsmaßnahmen und Investitionen notwendig. „Vorgesehen sind zum Beispiel Instandhaltungsarbeiten bei den Eisenbahnkreuzungen, Ersatzneubauten bei Durchlässen und im Oberbaubereich sowie Maßnahmen zur Brückenertüchtigung. Zusätzlich ist die Etablierung eines touristischen schienengebundenen Erlebnisbahnverkehrs gemeinsam mit dem Österreichischen Club für Diesellokgeschichte geplant“, informiert Roland Beck, Geschäftsführer der Traisen-Gölsental Regionalentwicklungs GmbH.

Der ÖCD hat im vergangenen Jahr eine ihrer Lokomotiven sowie die Wartungsgrube im historischen Lokschuppen instand gesetzt. Im Frühjahr soll die durch Vandalismus zerstörte Fensterfront des Lokschuppens restauriert werden. Nach der ebenfalls im vergangenen Jahr erfolgten behördlichen Genehmigung, steht dann der Aufnahme des Fahrbetriebes nichts mehr im Wege. Für die Restaurierung weiterer Fahrzeuge freut sich der Club über die Hilfe interessierter und engagierter Personen.

„Die Regionalförderung, die ecoplus für das Land Niederösterreich umsetzt, ist für die Gemeinden, Regionen und Projektträger ein starker Partner. Die Projekte werden direkt in den Regionen umgesetzt und setzen wichtige Impulse für die weitere regionalwirtschaftliche Entwicklung“, betont ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Kontakt:
Österreichischer Club für Diesellokgeschichte
Obmann Günter Hellein

Vorstandssitzung mit Fokus auf Güter- und Erlebnisverkehr auf der Schiene

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Aktuelles der Anschlussbahn,Pressemeldungen | Dienstag 23 November 2021 09:36

Güterstromanalyse der Kleinregion Traisen – Gölsental ist fertiggestellt

Am Mittwoch, den 17.11.2021 fand die letzte Vorstandssitzung der Kleinregion Traisen-Gölsental unter Beteiligung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden für das heurige Jahr statt.

Haupttagesordnungspunkt war dabei die fertiggestellte Güterstromanalyse für die gesamte Region Traisen-Gölsental. Der beauftragte Berater DI Herbert Mayer der Firma m-prom consulting aus Pitten präsentierte die Ergebnisse der Befragung aller maßgeblichen Unternehmen in der Region, sowie die Verlagerungs- und Bündelungsmöglichkeiten auf die Schiene. Beeindruckende Zahlen wurden dabei genannt. So bewegen sich im Jahr mehr als 6,3 Mio Tonnen Güter in, aus und durch die Region. Betrachtet man nur die Verkehre in und aus der Region so hat der Bahntransport aber nur einen Anteil von 2,5% an diesem Transportvolumen. Positiv ist allerdings, dass 73,4% der Rohholztransporte über die Bahn abgewickelt werden. Es wurden auch einige Potentiale für einen vermehrten Schienentransport erhoben, vielfach bedarf es zur Hebung dieser aber Änderungen an den Rahmenbedingungen. Diese Handlungsempfehlungen wurden im Rahmen der Studie auch gleich ausgearbeitet und umfassen 50 Einzelpunkte, welche sich an die Region, über das Land NÖ, den Bund bis an die EU richten.

„Mit dieser Erhebung haben wir die Grundlage für die weitere Arbeit in diesem Bereich für unsere Region geschaffen, denn Entscheidungen und Maßnahmen können nur so gut sein, so gut die Grundlagen dafür aufbereitet wurden. Wir können nicht immer von Verlagerungspotentialen reden, wenn wir nicht wissen, wo diese liegen“, begründet Kleinregionsmanager Roland Beck Sinnhaftigkeit und Wichtigkeit der Studie.

„Die Studie hat eindrucksvoll gezeigt, dass es im Güterverkehr eines „Sowohl als Auch“ bei Straße und Schiene bedarf. Luft nach Oben gibt es freilich bei den Schienentransporten, wobei die Kleinregion hier erwiesenermaßen mit dem Projekt der Anschlussbahn Traisental selbst außerordentlich engagiert ist und auch ausgezeichnet wurde. Meine Vorgänger haben in diesem Zusammenhang besonderen Weitblick bewiesen“, ist Obmann Manuel Aichberger von der Arbeit und der strategischen Ausrichtung der Kleinregion überzeugt.

Tatsächlich befinden sich sechs der neun aktiven Verladestellen im Güterverkehr auf der von der Kleinregion betriebenen Anschlussbahn Traisental zwischen Freiland und St. Aegyd/Nw. Zusätzlich werde in den kommenden Jahren auf dieser Strecke verstärkt auf einen touristischen Erlebnisbahn- und Schulungsverkehr gesetzt, so Roland Beck in seiner Funktion als Geschäftsführer der regionseigenen Eisenbahngesellschaft.

Der seit 2018 in St. Aegyd/Nw. beheimatete Österreichische Club für Diesellokgeschichte hat dieses Jahr die Berechtigung als Nebenanschlussbahn mit Eigenbetrieb erlangt. Damit und mit der im November reaktivierten Wartungsgrube steht nun einem Beginn der ambitionierten Pläne für einen touristischen Erlebnisbahn- und Schulungsbetrieb nichts mehr im Wege. Gemeinsam mit der Kleinregion und der Bahnakademie der Fa. Logserv sollen Ausbildungen für Privatpersonen zum Lokführer auf der Anschlussbahn Traisental organisiert werden. Ziel ist es, dass die Absolventen dieser Ausbildung selbständig Fahrten mit den Fahrzeugen des ÖCD auf der Anschlussbahn Traisental durchführen dürfen. Weiters soll es Lokführer-Schnupper-Wochenenden und Erlebnis-, sowie Fotofahrten geben.

Karl Bader, Gertraud Steinacher, Alois Kaiser, Claudia Kubelka, Manuel Aichberger, Robert Nagl, Karl Oysmüller, Roland Beck und Rudolf Ameisbichler ziehen in Sachen Regionalentwicklung im Traisen-Gölsental geeint an einem Strang.

 

Kleinregion bewirbt sich als Klima- und Energie-Modellregion

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Aktuelles der Anschlussbahn,Pressemeldungen | Montag 20 September 2021 10:46

Erster Maßnahmenplan bereits entwickelt

Die Energiewende und der Klimawandel sind globale Herausforderungen, und diese Herausforderungen können nur gemeistert werden, wenn jeder dazu nach seinen Kräften beiträgt. Unter dem Motto „Tun, was eine Kleinregion eben tun kann“ und mit einstimmiger Zustimmung aller Mitgliedsgemeinden, versucht die Kleinregion Traisen-Gölsental geeint und mit Vorbildwirkung voranzugehen. Der Fokus liegt darin, eine Klima- und Energiemodellregion zu werden und bei der Umsetzung von konkreten Projekten und Maßnahmen dadurch auf die attraktiven Förderungen des Bundes zurückgreifen zu können.

„Ebenso wenig wie der Klimawandel vor Gemeinde- oder Ländergrenzen halt macht, macht es ebenso wenig Sinn bei der Setzung von Maßnahmen dagegen unkoordiniert vorzugehen. Deshalb haben sich die Gemeinden der Kleinregion Traisen-Gölsental dazu entschlossen, gemeinsam die Bewerbung zu einer Klima- und Energie-Modellregion abzugeben. Schon kurz nach meiner Wahl zum neuen Kleinregionsobmann, habe ich aus Überzeugung Regionsmanager Beck damit beauftragt, ein stärkeres energie- und umweltpolitisches Engagement der Kleinregion zu prüfen und vorzubereiten. Gerade in diesen Bereichen macht das gemeinsame Ziehen an einem Strang, das Zusammenwirken im Miteinander einfach Sinn.“, informiert der Obmann der Kleinregion Traisen-Gölsental Manuel Aichberger, der die Bewerbung der Kleinregion als Klima- und Energiemodellregion erfolgreich initiiert hat. Intensiv waren die Beratungen dazu jedenfalls. Auf Regions- und Gemeindeebene, galt es im Vorfeld die verschiedenen derzeit schon bestehende Programme gegeneinander abzuwägen und laufende Initiativen in den Gemeinden im Hinblick auf die neue Modellregion zu überprüfen. „Letztendlich kamen aber alle Gemeinden zum selben Schluss wie ich und Kleinregionsmanager Roland Beck. Eine Klima- und Energie-Modellregion bietet nicht nur durch das zwingend zu installierende Management die notwendige Koordinierungs- und Projektentwicklungs-Plattform, sondern durch das umfassende Investitionsförderprogramm auch die praxisnahen Umsetzungsmöglichkeiten“, so Obmann Aichberger weiter.

Und die Kleinregion hat für die Bewerbung gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Der langjährige KEM-Manager und Berater DI Matthias Zawichowski entwickelte in einem Workshop mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, sowie durch intensive Gespräche mit dem Kleinregionsmanagement den notwendigen Zehn-Punkte-Maßnahmen-Plan für die Einreichung.

„Wir sind auf dem besten Weg für eine Einreichung bereits im Oktober, wenn alles gut geht und uns die Jury des Klima-Fonds im Dezember nominiert, können wir bereits mit kommendem Jahr mit den Umsetzungsschritten starten. Es freut mich besonders, dass sich eine sehr große Schnittmenge an Themen aus unserem bestehendem Strategieprozess Regionale Agenda 21, in den Maßnahmen wiederfindet. So schlagen wir wieder einmal zwei Fliegen mit einer Klappe und vermeiden Doppelgleisigkeiten“, ist Kleinregionsmanager Roland Beck erfreut.

Bei positiver Beschlussfassung durch die Jury, läuft das Projekt dann drei Jahre. Im ersten Jahr werden die entwickelten Maßnahmen durch den dann zu bestellenden KEM-Manager präzisiert, erweitert und angepasst. Aber auch in diesem ersten Jahr können schon Umsetzungen z.B. der Gemeinden stattfinden. Die folgenden beiden Jahre, mit Verlängerungsoption, fokussieren dann auf die Umsetzung konkreter Maßnahmen um dem Klimawandel entgegen zu wirken und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Dies ist besonders für die Regionen im Voralpen-Bereich wichtig, denn in diesem Bereich wird in allen Szenarien für die kommenden Jahrzehnte ein höherer Temperaturanstieg als im weltweiten Durchschnitt prognostiziert. Es ist also im Eigeninteresse aller Personen in der Region, sich beim Klimaschutz zu engagieren. Die Gemeinden der Kleinregion gehen hier mit gutem Beispiel voran.

Die zehn erarbeiteten Maßnahmen:

  • Personenmobilität: Fokus auf regionale Mobilität im hohen Alter, Mobilität ohne Auto, im Tourismus und auf das Alltagsradeln
  • Gütermobilität: Aufbauend auf die bestehenden Initiativen der regionseigenen Bahnstrecke und der Güterverkehrsanalyse, sollen Leitprojekte wie weitere Anschlussbahnen, und innovative Lösungen wie der Betrieb von Verschub-Akkuloks entwickelt werden.
  • Power-Wald-Biomasse: Als waldreichster Bezirk Österreichs, soll die Wertschöpfung in der Region aus der ökologischen Ressource Holz verstärkt werden, sowie Holz vermehrt als CO2-Speicher genutzt werden.
  • Regionale Power: Kaufkraftabfluss und konsuminduzierten CO2-Ausstoß verringern. Etablierung von regionalen Kreislaufsystemen im Konsumbereich
  • Power for the people: Ökostromangebote für die Bevölkerung – Energiegemeinschaften zum Nutzen von Energieerzeugern und Endkunden, sowie Betrieben.
  • Gebäude-Power: Energiemonitoring auf Gemeindeebene intensivieren, Gebäudesanierungen
  • Frauen-Power: Pendlerströme eindämmen, Abwanderung stoppen, Neue Arbeitsformen (Dorf-Offices) ermöglichen, Regionale Berufe im Zusammenhang mit Klimamaßnahmen schaffen, besonderer Fokus wird darauf gelegt die Abwanderung von jungen Frauen zu stoppen.
  • Sanfte- Power: Aufbauend auf den bestehenden nachhaltigen touristischen Angeboten wie der Via Sacra, dem Traisental- und Gölsentalradweg, dem Naturpark und dem Nordischen Zentrum sollen Mobilitätsangebote ökologisiert und weitere Angebote geschaffen werden.
  • Public-Power: Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung
  • Projektmanagement

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Erste Heimhilfeausbildung in Lilienfeld startet

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,News zur Regionalen Agenda,Pressemeldungen | Dienstag 7 September 2021 10:51

Kleinregion Traisen-Gölsental setzt wieder ein niederösterreichweit einzigartiges Projekt um!

Viel hört man zurzeit über den Fachkräftemangel im Pflegebereich. Die Kleinregion Traisen-Gölsental hat diesen bereits vor drei Jahren erkannt und getreu dem Motto „Für die Region tun, was eine Region eben tun kann“, konkrete Maßnahmen gesetzt. Höhepunkt dieser Initiativen ist die nun erstmals in der Region startende Ausbildung zur Heimhilfe. Möglich ist dies nur mit einer Förderung, weiß der Obmann der Kleinregion und Obmann-Stellvertreter der LEADER-Region Mostviertel Mitte, Lilienfelds Vizebürgermeister Manuel Aichberger: „Üblicherweise finden solche Ausbildungen nur im Zentralraum, also etwa in St. Pölten statt, weil sich eine solch umfangreiche Ausbildung nur ab ca. 20 Teilnehmern rechnet. Dank dieses Projektes der Kleinregion Traisen-Gölsental und der gewährten LEADER-Förderung können wir diese Ausbildung nun in Lilienfeld anbieten. Der Kurs in Lilienfeld könnte Dank der Förderung bereits mit nur fünf Teilnehmern durchgeführt werden. Umso erfreulicher ist es, dass die Teilnehmerzahl mit 12 fixen Teilnehmerinnen mehr als doppelt so hoch ist.“

Die Heimhelferin bzw. der Heimhelfer betreut und unterstützt im Sinne der Förderung von Eigenaktivitäten und der Hilfe zur Selbsthilfe Menschen aller Altersstufen. Die Aufgaben umfassen Aktivitäten, die normalerweise zur Selbstversorgung der Privatsphäre gehören. Besondere Bedeutung kommt der Heimhilfe in der Betreuung und Unterstützung von chronisch kranken Menschen und Menschen mit altersbedingten Einschränkungen zu. Diese Menschen brauchen eine bedarfs- und bedürfnisgerechte Unterstützung, um die eigenen Kräfte gezielt zur Erhaltung der bestehenden Eigenaktivität einzusetzen. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich in der Hauskrankenpflege, in Wohn- und Pflegeheimen, Tageszentren sowie Behinderteneinrichtungen, im betreuten Wohnen und in Wohngruppen. HeimhelferInnen können auch selbstständig tätig sein. Dafür kann ein Gewerbeschein für ein freies Gewerbe (Personenbetreuung) erworben werden. Die Berufsaussichten sind laut Informationen des AMS bestens. Aufgabenbereich Zu den Aufgaben der Heimhelferin und des Heimhelfers zählen insbesondere hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Unterstützung bei Besorgungen außerhalb des Wohnbereiches (etwa Einkauf, Post, Apotheke, Behörden), Zubereitung bzw. Unterstützung bei der Einnahme von Mahlzeiten, Förderung von Kontakten im sozialen Umfeld, Beobachtung des Allgemeinzustandes und Herbeiholen der erforderlichen Hilfe, hygienische Maßnahmen, Unterstützung bei der Körperpflege und Mobilisation (UBV) einschließlich Unterstützung bei der Einnahme und Anwendung von Arzneimitteln, Unterstützung von Pflegepersonen und Dokumentation.

„Zeitweise hatten wir über zwanzig Bewerbungen für die Ausbildung, aus welchen dann im Zuge des Bewerbungsprozesses diese zwölf Ausbildungsplätze vergeben werden konnten“, weiß Ausbildungsleiter Markus Dallinger von der Volkshilfe. Die jetzt in Lilienfeld am Montag gestartete Ausbildung ist mit dieser Finanzierung und der dezentralen Organisation bis jetzt einzigartig in Niederösterreich und ermöglicht es den Teilnehmerinnen, die Ausbildung wohnortnah und kostengünstig absolvieren zu können. So können auch zum Beispiel Frauen mit Betreuungspflichten an der Ausbildung teilnehmen. Laut den Organisatoren hat es sich daher gut angeboten, dass die Landesberufsschule Lilienfeld ein Übungskrankenzimmer besitzt, so wie es für die Ausbildung benötigt wird. Das schulische Umfeld inkl. Kantine mit Verpflegungsmöglichkeit runden das Angebot am Standort perfekt ab. (more…)

Kleinregion informiert sich über Möglichkeiten zum Klimaschutz und zur Klimawandelanpassung

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Montag 9 August 2021 08:41

Am Donnerstag dem 29.7. haben sich Kleinregionsobmann Vizebürgermeister Manuel Aichberger und Regionsmanager Roland Beck aus erster Hand über die Möglichkeiten im Rahmen des Klima- und Energiefonds informiert. Der Programmmanager Christoph Wolfsegger informierte seitens des Fonds über die breite Aktivitätenpalette und das Förderangebot und Matthias Zawichowski als langjähriger Manager von Modellregionen erzählte aus der Praxis. Bei dem fast zweistündigen Termin wurden die Unterschiede zwischen Klima- und Energie-Modellregionen sowie Klimawandelanpassungsregionen erörtert und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten in der Kleinregion Traisen-Gölsental besprochen.

„Bereits als ich im Herbst 2019 zum Obmann der Kleinregion gewählt wurde, habe ich Roland Beck beauftragt die Möglichkeiten eines intensiveren Engagements der Kleinregion im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes zu prüfen. Da nun hoffentlich die Corona-Situation wieder ein zielgerichtetes Arbeiten erlaubt und mit den bestehenden Antragsfristen bis Herbst Einreichungen beim Klima- und Energiefonds terminisiert sind, ist es an der Zeit Entscheidungsgrundlagen für die Mitgliedsgemeinden zu schaffen. Ich weiß von einigen Mitgliedsgemeinden über konkrete Vorhabenpläne etwa in den Bereichen Photovoltaik, Wasserkraft aber auch Gründung von Energiegemeinschaften, bei welchen die vorgestellten Programme eine gute – auch finanzielle – Unterstützung sein können. Darüber hinaus wurde uns eine große Bandbreite an für unsere Region passenden Umsetzungsmöglichkeiten präsentiert. Gerade im Bereich effektiver Klima- und Energiepolitik macht eine gemeindeübergreifende, konzentrierte Zusammenarbeit einfach Sinn. Ganz nach dem Motto „Viele sind stärker als ein Einzelner“. Daher ziehen wir das Thema bewusst an uns, um die geplanten Maßnahmen in der Region abzustimmen und zu bündeln“, informiert der Obmann der Kleinregion Manuel Aichberger.

Das Programm der Klima- und Energie Modellregionen ermöglicht nicht zuletzt mit dem beinhalteten Investitionsprogramm viele Fördermöglichkeiten von der klimaschonenden Energieerzeugung bis hin zur Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, aber auch Radweginfrastruktur oder Gebäudesanierungen können gefördert werden. Wohingegen das Programm der Klimawandelanpassungsregionen stark auf konkrete Problemstellungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel fokussiert. (more…)

Besprechung der Kooperationspartner der ersten Heimhilfe-Ausbildung in der Region

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,News zur Regionalen Agenda,Pressemeldungen | Mittwoch 21 April 2021 09:20

Das Projekt der Kleinregion „Pflege und Betreuung in der Region Traisen-Gölsental“ befindet sich aktuell mitten in der Umsetzung. Letzte Woche erschien das regionseigene Magazin „Meine Heimat“, welches an jeden Haushalt in der Kleinregion Traisen-Gölsental kostenlos versandt wurde. In dieser Ausgabe des zum dritten Mal erschienenen Magazins der Kleinregion wurde das komplette Pflegeangebote umfassend vorgestellt. Ein großer Schwerpunkt in dieser Darstellung war auch die von der Kleinregion mit Unterstützung von EU-LEADER-Fördermitteln organisierte Heimhilfeausbildung, welche erstmalig in der Region ab September stattfinden wird. Dazu fand kürzlich auch eine große Besprechung aller Projektpartner am Gemeindeamt in Lilienfeld statt. Zentrales Thema für die möglichen Dienstgeber von Heimhilfen in der Region war dabei die Abstimmung bzw. Planung der für Juni vorgesehenen Info-Veranstaltung für konkrete Ausbildungsinteressierte. Der Termin dazu steht mit 9. Juni 16:00 Uhr, wiederum Gemeindeamt der Stadtgemeinde Lilienfeld, bereits fest. Auch weitere gezielte Bewerbungsmaßnahmen, wie die Verteilung von Info-Foldern in der gesamten Region waren Thema der Gesprächsrunde mit den Dienstgeber-Partnern.

 „Als Obmann der Kleinregion Traisen – Gölsental und zukünftiger Obmann-Stv. unserer LEADER-Region Mostviertel Mitte, freut es mich, dass wir mit diesem Projekt wieder einmal die sehr gute Zusammenarbeit dieser beiden bereits jahrelang bewährten Institutionen für unsere Region exemplarisch umsetzen und deutlich „sichtbar“ machen, mit einem konkreten Nutzen für die Region und ihre Bewohner. Für eine erfolgreiche Regionalentwicklung bedarf es der langfristig ausgerichteten Arbeit mit handfesten Projekten der Kleinregion, sowie der Zurverfügungstellung der notwendigen Fördermittel durch LEADER.“, ist Kleinregionsobmann Lilienfelds Vizebürgermeister Manuel Aichberger überzeugt.

Und der Obmann ergänzt zum konkreten Heimhilfeausbildungsprojekt:„Ein sicherer und attraktiver Arbeitsplatz in der Region, der sinnstiftend und abwechslungsreich ist und auch Familie und Beruf vereinbaren lässt – für einen Beruf in der Betreuung und Pege sprechen viele Gründe. Damit der umfangreiche theoretische Teil und die Praktika vor Ort absolviert werden können, organisiert die Kleinregion erstmals eine Ausbildung zur Heimhilfe in Lilienfeld.”

 „Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass obwohl die Bewerbung für den Heimhilfekurs erst gestartet hat, schon jetzt sechs konkrete Anmeldungen vorliegen. Die zentrale Anlaufstelle für Informationen zum Kurs, Berufsaussichten, Förderungen sowie auch z.B. Karenzierungen ist die NÖ Bildungsberatung des BhW Niederösterreich. Fr. Sieder steht dafür sehr gerne kostenlos zur Verfügung“, informiert Kleinregionsmanager Roland Beck.

Heimhilfe Folder

Infos zur Ausbildung:
Info-Abend am 9. Juni um 16:00Uhr
Gemeindeamt Lilienfeld
und bei der NÖ Bildungsberatung:
BhW Niederösterreich
Bildungsberaterin Fr. Christa Sieder
0699/16 11 26 24
Christa.sieder@bhw-n.eu

http://heimhilfe.traisen-goelsental.at

1. Reihe: Petra Scholze-Simmel (LEADER-Region Mostviertel-Mitte), Margareta Selch (AMS Bezirksstelle Lilienfeld) 2. Franz Dorn (Caritas St. Pölten), Roland Beck (Kleinregion Traisen-Gölsental) 3. Manuel Aichberger (Obmann Kleinregion Traisen-Gölsental), Christa Sieder (BhW Bildungsberatung) 4. Waltraud Eder (Pflege- und Betreuungszentrum Hainfeld), Markus Dallinger (Volkshilfe Akademie) 5. Doris Bayerl (Pflege- und Betreuungszentrum Wilhelmsburg), Markus Bina (Volkshilfe), Susanne Braun (Hilfswerk NÖ)

Land NÖ unterstützt Schienen-Güterverkehr im Traisental bis 2031

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Aktuelles der Anschlussbahn,Pressemeldungen | Donnerstag 27 August 2020 13:42

2012 hat die Kleinregion Traisen-Gölsental eine Güterverkehrsstrecke von den ÖBB übernommen und betreibt diese seitdem. Insgesamt 3,3 Mio. Euro wurden seitdem vom Land NÖ für Investitionen und den Betrieb gefördert. Die aktuelle Förderperiode läuft nun aus. Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger haben bei Betriebsbesuchen angekündigt, die Förderungen bis 2031 zu verlängern.

Jede Tonne, die statt auf der Straße mit dem Zug transportiert wird, ist eine Entlastung für unser Klima. Aus diesem Grund wird die Förderung des Landes auch fortgeführt“, hielt Landesrat Schleritzko dazu fest.

Landesrat Danninger betonte die wirtschaftliche Bedeutung der Strecke: „Ohne die Anschlussbahn ließen sich einige Geschäftsideen nicht verwirklichen. Damit ist die Förderung auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort und den damit verbundenen Arbeitsplätzen.

„Ich freue mich sehr, dass unsere Arbeit der vergangenen neun Jahre nun so honoriert wurde. Durch die Verlängerung der Unterstützung können wir nun den Bestand der Bahnstrecke bis 2031 sicherstellen. Neben der Sicherung von Arbeitsplätzen, ist der Güterverkehr auf der Schiene für unsere Region von besonderer Bedeutung, denn jeder Waggon bedeutet im Schnitt vier LKW-Fahrten weniger durch unsere Region!“ so Kleinregionsmanager und Geschäftsführer der Traisen-Gölsental Regionalentwicklungs GmbH Ing. Mag. (FH) Roland Beck

Fotos: NLK/Reinberger

Bgm. Alois Kaiser (Eschenau & Obmann Kleinregion Traisen-Gölsental), Landesrat Jochen Danninger, Bundesrat Karl Bader, Landesrat Ludwig Schleritzko und Kleinregionsmanager Roland Beck

Bei der Betriebsbesichtigung im Sägewerk Brunner-Stern, das ebenfalls die Güterstrecke nutzt

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Kleinregion erreicht Verkürzung der Streckensperre auf der Traisentalbahn im Sommer 2020

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Aktuelles der Anschlussbahn,Pressemeldungen | Dienstag 17 Dezember 2019 10:43

Mit Bekanntwerden der von den ÖBB geplanten neunwöchigen Streckensperre im Sommer 2020 wurde die Kleinregion Traisen-Gölsental aktiv. Zuerst wurde versucht direkt mit den zuständigen Stellen der ÖBB Infrastruktur Kontakt aufzunehmen, dies führte leider zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Da die kleinregionseigene Betreibergesellschaft der Bahnstrecke Freiland-St. Aegyd den Status eines Eisenbahnunternehmens hat, wurde die zuständige Behörde SchienenControl mit der Prüfung der Angelegenheit befasst. Am 28. November fand dann in den Räumlichkeiten und unter der fachlichen Leitung der SchienenControl  in Wien ein Gespräch zwischen den Vertretern der Kleinregion und der ÖBB Infrastruktur statt.

Seitens der Kleinregion waren die regionalen Vertreter des Beirates des kleinregionseigenen Eisenbahnunternehmens „Traisen-Gölsental Regionalentwicklungs GmbH“ anwesend: Der Vorsitzende Bundesratspräsident Bgm. Karl Bader, der Obmann der Kleinregion Bgm. Alois Kaiser und der Geschäftsführer Mag. Roland Beck. Am Ende des Gespräches konnten die Teilnehmer einen Durchbruch verkünden: Die Bahnstrecke bleibt – vorerst für den Güterverkehr – nur von 4.7.-10.8. (3:00Uhr) und vom 3.9.-6.9. 2020 gesperrt, dazwischen können Züge verkehren. Welche Bauarbeiten deshalb verschoben und ob die Verkürzung auch für den Personenverkehr genutzt werden kann, wird in den kommenden Wochen geklärt. Für den Güterverkehr jedenfalls ist die verkürzte Sperre zu vertreten, wie der Kleinregion auch nach Rücksprache mit der RailCargo Austria bestätigt wurde.

„Mit dieser Lösung können wir sicherstellen, dass es zu keiner größeren Verlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Straße kommt, denn solche Verlagerungen sind meist auf Dauer und zusätzlicher Verkehr auf der ohnehin schon überlasteten B20 schwer zu verkraften. Gerade in diesem Punkt können wir froh sein mit der Kleinregion durch den Betrieb der regionseigenen Anschlussbahn und dem damit einhergehenden Status eines Eisenbahnunternehmens den richtigen Zugang zur Verfügung gehabt zu haben“, zeigt sich Bgm. Alois Kaiser als Obmann der Kleinregion überzeugt.

„Die Anfrage ob auch der Personenverkehr die Streckensperren-Verkürzung nutzen kann wurde bereits an die PV-AG der ÖBB gestellt. Ein kürzerer Schienenersatzverkehr wäre natürlich im Interesse der Region und der Pendler und wir werden uns ebenfalls dafür einsetzen. Es wird von den umzusetzenden Maßnahmen abhängen, denn ein Personenverkehr auf einem so genannten „Baustellengleis“ welches nur mit z.B. 10 km/h befahren werden kann, wäre im Personenverkehr nicht sinnvoll. Dies muss die ÖBB Personenverkehrs AG nun gemeinsam mit der ÖBB Infrastruktur AG klären“, weiß der Vorsitzende des Beirates Bundesratspräsident Bgm. Karl Bader.

Mit Volldampf von St. Pölten ins Gölsental

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Aktuelles der Anschlussbahn,Pressemeldungen | Montag 19 August 2019 09:36

Zum Bahnhofsfest in Hainfeld

 Am Sonntag den 22. September geht es mit der historischen Dampflok 52.4984 von St. Pölten ins schöne Gölsental nach Hainfeld. Abfahrt ist um ca. 10:00 Uhr von St. Pölten Hauptbahnhof, Ankunft in Hainfeld um die Mittagszeit. In Hainfeld erwartet die Fahrgäste ein buntes Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene. Für das leibliche Wohl sorgen die Hainfelder Vereine, für die musikalische Unterhaltung die Trachtenkapelle Ramsau und ein Ensemble der Stadtkapelle Hainfeld. Kinder erwartet ein buntes Programm der Kinderfreunde, es gibt auch wieder eine Hüpfburg. Zurück in St. Pölten ist der Dampfzug um ca. 17:00 Uhr.

Zustiegsmöglichkeiten: St. Pölten Hauptbahnhof, Wilhelmsburg Bahnhof, Traisen Bahnhof und Haltestelle Rohrbach/Gölsen. In Rohrbach an der Gölsen wird der Zug von der Jugendblaskapelle Rohrbach begrüßt.

Infos unter: https://www.mostviertel.at/traisen-goelsental

Fahrkarten: Mostviertel Tourismus 07482/20444 oder info@mostviertel.at

FotoCredit: Leitner Thomas

 

 

Regionale Agenda 21 Traisen-Gölsental

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,News zur Regionalen Agenda,Pressemeldungen | Montag 3 September 2018 10:23

Die ersten Pionierkreise haben stattgefunden

Am Donnerstag, dem 30.8.2018 gingen die ersten beiden Pionierkreise der Regionalen Agenda 21 Traisen-Gölsental in Lilienfeld über die Bühne. Im Gemeindeamt trafen sich interessierte Einwohner der Region, welche sich zu den Themen „Energiewende Regional“ und „Kultur Regional“ einbringen wollten. Bei den sehr intensiven Arbeiten, welche volle drei Stunden in Anspruch nahmen, konnten in beiden Pionierkreisen Visionen und Ziele als Grundlage für die zukünftige Strategie der Region formuliert werden. Auch bereits sehr konkrete Pläne für zum Beispiel einer Vernetzung und Vermarktung der Kulturanbieter und Kulturangebote unter einem Dach wurden ausgearbeitet. Für beide Pionierkreise wurden Folgetermine zur Weiterarbeit an den besprochenen Maßnahmen vereinbart.

„Es ist beeindruckend wie intensiv und konstruktiv die Arbeiten in den Pionierkreisen erfolgt sind. Mit den Ergebnissen kann gut weitergearbeitet werden. Besonders schön sind die bereits sehr konkreten Vorstellungen, welche die bereits erfolgten Arbeiten in der Kleinregion sehr gut ergänzen“, weiß der Obmann der Kleinregion Bgm. Alois Kaiser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilnehmer:

  1. Reihe: Bgm. Alois Kaiser (Eschenau), Bgm. Stv. Willibald Wltschek (Wilhelmsburg), Roland Beck, Susanne Riedler,
  2. Reihe: Franz Zöchling, StR. Thomas Gravogl (Lilienfeld), Traudl Wolfschwänger, Maria Kollar
  3. Reihe: Astrid Krizanic-Fallmann, Herbert Kollar, Christian Anzberger, Marisa Fedrizzi, Harald Schmid, Katharina Kölbl

Saisonstart am Gölsental-Radweg mit neuen Ideen

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Montag 26 März 2018 08:38

Der Gölsental-Radweg erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Entwicklung eines Kinderfreundlichen Abschnittes und eine Veranstaltung zur touristischen Belebung des Gölsentalradweges waren die großen Themen des Vernetzungstreffens mit VertreterInnen der Mitgliedsgemeinden Inge Brandtner (Ramsau), Markus Leopold (Rohrbach) und Thomas Farnberger (Hainfeld), sowie (über-)regionalen Institutionen wie Roland Beck (Kleinregion Traisen-Gölsental), Sylvia Gleitsmann (NÖ-Werbung), Doris Mitterböck (Mostviertel Tourismus), Anette Schawerda (GF LEADER Region Triestingtal) und Amina Kristen (Projektmanagerin LEADER Region Triestingtal).

Das aktuell laufende LEADER Projekt hat zum Ziel, den Triesting-Gölsental-Radweg mit besonders familienfreundlichen Abschnitten sichtbar zu machen. Durch touristisch relevante Aktivitäten im Zuge der Projektarbeit hat sich der Radweg in den letzten Jahren als Ausflugs-Radroute stetig entwickelt, die Frequenz ist gestiegen und die fünf RADfreundlichen Betriebe entlang der Strecke im Gölsental freuen sich über zahlreiche einkehrende RadfahrerInnen.

Tempomessanlage

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Aktuelles der Anschlussbahn,Pressemeldungen | Montag 12 Februar 2018 10:09

Unter dem Titel „Hinweis statt Strafe“ sind nun alle zwei Tempomessanlagen der Kleinregion in den Mitgliedsgemeinden Einsatz. Die zweite Zusatztafel wurde bei der derzeit in Türnitz installierten Anlage montiert und durch den Obmann der Kleinregion Bgm. Kaiser, sowie Bgm. Leeb, Kleinregionsmanager Roland Beck und Polizist Christian Schöberl „eröffnet“. Wie in Türnitz am Standort der Volksschule wollen die Gemeinden der Kleinregion so zu mehr Sicherheit an neuralgischen Punkten beitragen.

„Unter dem Titel ‚Hinweis statt Strafe‘ wollen wir zeigen, dass es nicht immer gleich einer Strafe für zu schnelles Fahren bedarf, oft reicht der Hinweis auf die gefahrene Geschwindigkeit aus und der Effekt ist meist derselbe“, zeigt sich der Obmann der Kleinregion Bgm. Kaiser überzeugt.

Autofahrer werden auch mit einem lachendem Smiley belohnt, wenn sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten.

Bgm. Leeb zeigt sich von der Kooperation in der  Kleinregion überzeugt: „Mit den Ankauf der zwei mobilen Geschwindigkeitsanzeigen durch die Kleinregion wird gemeindeübergreifende Zusammenarbeit gelebt. Die Anzeigen sind nicht billig und durch die gemeinsame Nutzung durch alle Gemeinden der Kleinregion können diese zu hundert Prozent ausgelastet werden.“

Biderdämme entlang der Bahnstrecke der Kleinregion

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Aktuelles der Anschlussbahn,Pressemeldungen | Montag 12 Februar 2018 10:04

Hinter den Werksgeländen von Fa. Roth Technik und Teufelberger in St. Aegyd/Nw. und entlang der Anschlussbahn Traisental, welche von der Kleinregion Traisen-Gölsental betrieben wird, hat sich ein Biber mit mehreren Dämmen häuslich eingerichtet. „Das aufgestaute Wasser bedroht die Festigkeit des Bahndammes und bei einem Dammbruch kann es zu einer großflächigen Überschwemmung in Richtung der Werksgelände kommen“, informiert Mag. Beck als Geschäftsführer der Eisenbahngesellschaft. Da der Biber eine geschützte Art ist, bedarf es auch für die kontrollierte Entfernung der Dämme einer Abstimmung mit dem Biber-Management Niederösterreich und der Naturschutzbehörde der NÖ Landesregierung, weshalb sich Landtagabgeordneter Bgm. Karl Bader und der Obmann der Kleinregion Bgm. Alois Kaiser, welche gleichzeitig Eigentümervertreter der Eisenbahn sind, vor Ort ein Bild der Lage gemacht haben.

„Unser Interesse ist es, gemeinsam mit den zuständigen Stellen, eine möglichst „biberfreundliche“ Lösung zu finden. Es liegt in der Natur des Bibers Dämme zu errichten, leider hat er sich dazu hier die falsche Stelle ausgesucht, auch wenn für ihn die Wasser-Durchlässe der Eisenbahn eine willkommene Gelegenheit bieten. Unser Ziel ist es, mit den mehrmaligen kontrollierten Abbau der Dämme zu überreden, sich einen neuen Platz zu suchen. Dabei handelt es sich zwar um eine sehr kostenintensive Maßnahme, ein Abschuss des Bibers kommt für uns aber nicht in Frage“, weiß LAbg. Bgm. Karl Bader

Wichtig ist jedenfalls die Sicherheit der Eisenbahn zu gewährleisten, damit die umweltfreundlichen Transporte über die Schiene auch weiterhin ab St. Aegyd/Nw. möglich sind. Es wird deshalb in diesem Bereich in den kommenden Wochen verstärkt der Zweiwege-Unimog eingesetzt werden, um das aufgestaute Wasser kontrolliert abfließen zu lassen. Durch diese Maßnahmen soll der Biber auch „vergrämt“ werden und sich dann möglichst bald dazu entschließen weiterzuziehen. Mit diesem Vorgehen hat die Kleinregion bereits in 2015 in Amt Mitterbach einen Biber vom Weiterzug überzeugt. „Durch die hohe Population des Bibers in den Schutzgebieten in Niederösterreich ist ein Fangen des Bibers und eine Übersiedelung in eines dieser Schutzgebiete leider keine Option, wir wählen deshalb die teure aber bewährte Möglichkeit den Biber zu vertreiben“, weiß der Obmann der Kleinregion Bgm. Alois Kaiser.

 

 

Arbeitsgruppe Öffentlicher Verkehr

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Montag 13 November 2017 09:32

Das Thema Öffentlicher Verkehr ist für die Gemeinden und deren Einwohner ein besonders wichtiges Thema. Die Kleinregion Traisen-Gölsental als gemeindeübergreifende Drehscheibe, hat deshalb aufgrund der anstehenden Neuausschreibung aller Buslinien in der Region Traisen-Gölsental zu einem Workshop geladen. Geladen waren alle Bürgermeister sowie die Mobilitätsbeauftragten der Gemeinden. Nach der Begrüßung durch den Kleinregionsobmann Bgm. Kaiser, stellte der Kleinregionsmanager Ing. Mag. (FH) Roland Beck die Bedeutung der kommenden Ausschreibung in den Vordergrund: „ Es werden durch den Verkehrsverbund Ostregion alle Buslinien unserer Region für die nächsten zehn Jahre neu ausgeschrieben. Aus den Erfahrungen von anderen Regionen weiß man, dass mit größeren finanziellen Einsparungen für den Verkehrsverbund zu rechnen ist. Nun gilt es, diese finanziellen Einsparungen in Form eines erweiterten Angebots an Buskursen für unsere Region, zu nutzen!“ Aus diesem Grund haben alle Gemeinden der Kleinregion den Beschluss gefasst Mobilitätsgemeinde zu werden und nutzen damit die Beratung durch das NÖ Mobilitätsmanagement, welches den Workshop konzipierte und diesen mit der Mobilitätsmanagerin DI Waltraud Wagner durchführte. Auch der anwesende Planer des Verkehrsverbundes DI Robert Oeller unterstrich die Bedeutung dieser Ausschreibung und den Zeitpunkt sich nun intensiv mit dem ÖV-Angebot auseinanderzusetzen: „Durch die Neuausschreibungen gibt es größere gestalterische Möglichkeiten für den öffentlichen Verkehr in den Regionen, deshalb ist jetzt tatsächlich der optimale Zeitpunkt, sich damit auseinanderzusetzen.“ Die anwesenden Gemeindevertreter brachten sich in drei Arbeitsgruppen intensiv ein und viele der für den Verkehrsverbund neuen Vorschläge wurden sehr positiv aufgenommen. Ein weiterer Workshop mit den Schulen der Region und möglicherweise ein Workshop mit den mitarbeiterstärksten Betrieben der Region sollen folgen. 

 

Expositur-Ausstellungen eröffnet

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Donnerstag 5 Oktober 2017 09:44

Kooperationsprojekt der Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Lilienfeld mit der internationalen Kunstausstellung Mitteleuropazyklus

Passend zum Thema „Glauben/ Glaube“ der diesjährigen „Ausstellung Mitteleuropazyklus 12.0“, welche bis zum 22. Oktober im Dormitorium des Stiftes Lilienfeld zu sehen ist, haben sich die Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Lilienfeld unter dem  Titel  „Credo“  (lat. „ich glaube“) Gedanken zu dem Thema gemacht und eigene Werke geschaffen.

Neben Werken der zehn zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler aus Niederösterreich und Tschechien werden ab Freitag, 6. Oktober, 18 Uhr, auch die Ideen, Gedanken und Arbeiten der Jugendlichen des Gymnasiums Lilienfeld im Dormitorium des Stiftes Lilienfeld zu sehen sein.

Zudem verweisen öffentlichkeitswirksam mit einem Ausstellungsbereich im Foyer  die Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld und das Gemeindeamt Lilienfeld auf die Präsentation der Schülerarbeiten im Stift.

 

 

WISA Messe 21. – 23. 4. 2017

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Dienstag 18 April 2017 08:30

Traisen-Gölsental-Halle

Ausflüge, Urlaube, Kulinarik, Wirtschaft, Kunst, Bildung und ein Gewinnspiel

So wie die Kleinregion Traisen-Gölsental für gemeindeübergreifende Zusammenarbeit steht und die Gemeinden gemeinsam für ihre Region arbeiten, so vielfältig präsentiert sich die Region auch auf der WISA-Messe in St. Pölten. In einem gemeinsamen Bereich in der nach der Region benannten Halle 6

rund um die NÖN-Bühne finden Messebesucher einen  Querschnitt der Angebote aus der Region: Köstliche Mehlspeisen vom Teichstüberl in Wilhelmsburg, Alles über das Baumstumpffräsen von Fa. Bertl, die neuesten Fahrrad-Trends bei Fa. Denk, Details über das Radverleihsystem Nextbike, welches flächendeckend entlang des Traisental-Radwegs und des Gölsental-Radwegs zur Verfügung steht, Informationen über die internationale Kunstausstellung Mitteleuropazyklus, Bodypainting-Trends, und besonders umfassende Informationen über die Ausflugsziele in der Region auf in Summe 16 Ständen. Natürlich ist die HLW Türnitz mit einem eigenen Stand vertreten, denn die Schülerinnen und Schüler betreuen alle touristischen Stände der Region im Rahmen eines Schulprojektes.

Über dieses breit angelegte Kooperationsprojekt der Kleinregion freut sich besonders der neue Obmann der Kleinregion Bgm. Alois Kaiser aus Eschenau: „Mit diesem Projekt stellt die Kleinregion nun schon seit neun Jahren das breite Betätigungsfeld der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit in das Schaufenster, es ist beeindruckend wie viele Kooperationspartner in dieser Zeit für dieses Projekt gewonnen werden konnten.“ (more…)

Generalversammlung Kleinregion Traisen-Gölsental

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Aktuelles der Anschlussbahn,Pressemeldungen | Montag 31 Oktober 2016 10:23

Am 25.10.2016 fand die ordentliche Generalversammlung mit Neuwahl des Vorstandes der Kleinregion Traisen-Gölsental statt. Als Veranstaltungsort wurde die Wachtelei in Wilhelmsburg gewählt, von welcher im Zuge der Versammlung regionale Köstlichkeiten verkostet wurden. Bis auf die Vertreter einer Gemeinde waren alle zehn Gemeinden der Kleinregion anwesend. Obmann RegR. Herbert Schrittwieser begrüßte die neue Bürgermeisterin Gertraud Steinacher aus der Gemeinde Ramsau und  den neuen Bürgermeister aus Lilienfeld Wolfgang Labenbacher besonders bei deren erster Generalversammlung der Kleinregion. Im nächsten Tagesordnungspunkt stellte Kleinregionsmanager Ing. Mag. (FH) Roland Beck die Projekte der vergangenen vier Jahre vor und wagte auch einen Ausblick auf das zukünftige Projekt einer neuen gemeinsamen Regionsstrategie. Besonders ausführlich wurde das Projekt Anschlussbahn Traisental behandelt, da zur Weiterführung der Bahnstrecke Freiland-St. Aegyd/Nw. durch die Kleinregion eine eigene GmbH gegründet wurde.

Beim Tagesordnungspunkt „Wahl des neuen Vorstandes“ fand der nicht mehr kandierende Obmann RegR. Herbert Schrittwieser besonders dankende Worte für die über die Gemeinde- und Parteigrenzen  so erfolgreiche und wertschätzende Zusammenarbeit seit dem Bestehen der Kleinregion. RegR. Schrittwieser zeigte sich dankbar die wichtige Arbeit in und für die Region so lange als Obmann durchgeführt zu haben. Durch die Zurücklegung seiner Funktion als Bürgermeister der Stadt Lilienfeld, sei es aber nicht zweckmäßig ein weiteres Mal für die Funktion des Obmannes zu kandidieren.

Im Vorstand der Kleinregion sind laut Statut alle Bürgermeister der Kleinregion, unter dem Tagesordnungspunkt „Wahl des Vorstandes“ wurden in Folge folgende Personen einstimmig in Vorstandsfunktionen gewählt:

  • Obmann: Bgm. Alois Kaiser
  • Obmann Stv.: Bgm. Rudolf Ameisbichler
  • Schriftführer: Bgm. Labg. Karl Bader
  • Kassier: Bgm. Heinrich Preus
  • Kassier-Stv.: Bgm. Wolfgang Labenbacher
  • Schriftführer-Stv.: Bgm. Christian Leeb

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KULTUR IN DER FLUR

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Donnerstag 16 Juni 2016 09:54

Der Lehrgang zum/zur zertifizierten Kleindenkmalexperten/in des Bildungs- und Heimatwerkes, der im April in St. Pölten begonnen hat, geht in die Zielgerade. Die gemeinsame Abschlussexkursion fand am 11. Juni, nicht ohne Grund in Lilienfeld statt, ist doch das Marterlprojekt unter dem übergeordneten Begriff „Kultur in der Flur“ heuer ein Schwerpunktthema der Region Traisen-Gölsental.

Die Exkursion unter der Leitung von Dr. Franz Stürmer und der Assistenz des ortskundigen Teilnehmers Harald Schmid führte die 14 Teilnehmer/innen zu einem hochinteressanten zweieinhalb-stündigen Rundgang, bei der die „Pestsäule“, der Kalvarienberg, der hl. Christophorus und Johannes Nepomuk, sowie die Figur des hl. Bernhard besucht und besprochen wurden. (more…)

Kultur in der Flur – Das Marterl-Projekt in der Region Traisen-Gölsental startet

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Montag 8 Februar 2016 09:21

Marterl, Bildstöcke, Wegkreuze, Kapellen – auf Schritt und Tritt beim Wandern bemerkt oder beim Autofahren täglich links liegen gelassen: Überall in unserer Heimat prägen diese kleinen Bau- und Kunstwerke unsere Landschaft. Sie stehen als stumme Zeugen am Wegesrand und warten darauf, dass ihre Geschichten wieder gehört und gelesen werden.

Damit die Marterl und wir nicht länger warten müssen startet die Kleinregion Traisen-Gölsental nun unter dem Titel „Kultur in der Flur“ ein Projekt zur Dokumentation und Erfassung der „kleinen Schätze“. Gemeinsam mit dem Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich und seiner Klein- und Flurdenkmaldatenbank www.marterl.at wird es in den nächsten beiden Jahren im Traisen-Gölsental als erste Pilotregion umfangreiche Möglichkeiten für die Menschen geben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich zu informieren. (more…)

ABSAGE – aufgrund zu geringer Anmeldungen! Blick der Berge! mit Bodo Hell und Michal Hvorecky und Tanja Maljartschuk

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Montag 10 August 2015 09:11

Literaturwanderung zum Türnitzer Eibl
Datum: 13. September 2015, 13:00 Uhr (bei jedem Wetter)
Treffpunkt: Parkplatz Eibljet/Sommerrodlbahn Türnitz
Lesung und Diskussion: in der ehemalige Skihütte Eibl, gegen 15 Uhr
Dauer: 4 h einfache Tour (Gehzeit 2 h eine Strecke, Länge 7 km hin und zurück)

Preis: EUR 35,– (inkl. geführter Wanderung, Lesungen und regionale Jause exkl. Getränke)
Anmeldung: bei Frau Manuela Pleyer per Email: manuela.pleyer@gfbt.at und Bezahlung per Überweisung ( Konto AT59 3244 7000 0000 6098 Verwendungszweck „Literaturwanderung“ ) bis 4.9. oder Anmeldung mit Barzahlung bei Fa. Outside in Lilienfeld bis zum 11.9. zu den Öffnungszeiten (www.outside.co.at) (more…)

Via Sacra Versammlung in Schwarzau im Gebirge

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Montag 8 Juni 2015 08:14

Am 27. Mai fand im Hölblinghof die Jahresversammlung des Projektes Via Sacra statt. Dabei waren nicht nur die Verantwortlichen von Tourismusdestination und Kleinregion, es fanden sich viele Partner der Wirtekooperation und der Gemeinden ein. Die gesamte Kooperation umfasst mittlerweile 39 Kooperationspartner der Wirtschaft sowie einen Großteil der Gemeinden entlang der Pilgerwege und ist damit einer der erfolgreichsten in Niederösterreich. Generell konnten die Tourismusverantwortlichen über sehr positive Rückmeldungen und Zahlen rund um die Pilgerwege von Wien nach Mariazell informieren. Die Nachfrage nach Angeboten rund um die Pilgerwege ist ungebrochen hoch, was sich auch in den Zugriffszahlen der Homepage im Vergleich zu anderen Projekten zeigt. Ein besonderer Gast war Leopold Ziehaus vom Lebensministerium, welcher den Projektverantwortlichen „Rosen streute“: „Solche Kooperationen sind ganz im Sinne des Lebensministerium, da das Projekt Arbeitsplätze in den ländlichen Gebieten sichert.“ Von den Kooperationspartner kamen wieder viele Anregungen und es gab auch genügend Zeit für einen gemütlichen Ausklang. Dazu verspeisten die Teilnehmer ein extra von Bürgermeister Singraber aus Kaumberg gebackenes „Via Sacra Gebäck“.

Versammlung Via Sacra

Erfolgreiche Kooperation Kleinregion – HLW Türnitz auf der WISA-Messe

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Montag 20 April 2015 08:11

Wie jedes Jahr ist die Kleinregion Traisen-Gösental mit den touristischen Ständen über die Region auf der WISA-Messe in einer nach der Region benannten Halle vertreten. Dieses Jahr hatte der Auftritt eine besondere Qualität dank der Kooperation mit der HLW Türnitz. Dreißig Schülerinnen und Schüler haben alle vier Ausstellungstage die Stände der Kleinregion betreut und Werbung für die Region bei den rund 50.000 Besuchern der Messe gemacht. Dazu haben sich die Schülerinnen und Schüler zuvor intensiv mit den Themen der von ihnen zu betreuenden Stände auseinander gesetzt und sich zu Spezialisten der Region fortgebildet. Ein besonderer Fokus wurde auf die in der Region stattfindende Landesausstellung gelegt. Dazu hat die Kleinregion ein eigenes Werbemittel erstellt, welches bei der Messe zum ersten Mal zum Einsatz gekommen ist und reißenden Absatz fand. In Summe wurden ca. 10.000 Informationsmaterialien rund um die Region Traisen-Gölsental durch die Schülerinnen und Schüler an interessierte Besucher der Messe verteilt.

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Traisen-Gölsental-Halle auf der WISA-Messe

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Donnerstag 26 März 2015 10:57

Die Vorbereitungen für den Auftritt der Kleinregion auf der WISA Messe von 16.4. bis 19.4 laufen auf Hochtouren.

Dieses Jahr präsentiert sich die Kleinregion Traisen-Gölsental in der nach ihr benannten Halle auf der WISA-Messe in St. Pölten mit elf eigenen Ständen. Die Region nutzt damit die erwarteten 50.000 Besucher um unter anderem auf die diesjährige Landesausstellung aufmerksam zu machen, welche mit einem ÖTSCHERR:REICH-Standort und gleich fünf ÖTSCHER:REICH-Stationen in der Region vertreten sein wird. (more…)

Angebote entlang der Via Sacra werden überarbeitet

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Donnerstag 6 November 2014 10:14

Das durch die Kleinregion Traisen-Gölsental umgesetzte und nun bereits seit Jahren durch die Tourismusdestination vermarktete Projekt Via Sacra ist ein niederösterreichisches Vorzeigeprojekt. Nur eine stetige Weiterentwicklung der Angebote rund um die Pilgerwege sichert diese Position. So trafen sich am Freitag den 31. Oktober die Verantwortlichen der Kleinregion, der Tourismusdestination und Pilgerbegleiter zur Weichenstellung für die kommende Ausrichtung der geführten Pilgerwanderungen. „Mit der Ausbildung der Pilgerbegleiter über unser Regionales Bildungswerk Voralpen haben wir vor vier Jahren den Grundstein für den Erfolg der geführten Pilgerwanderungen entlang der Via Sacra gelegt, nun gilt es dieses Angebot zu schärfen und noch besser zu vermarkten“, weiß Bürgermeisterin Petra Zeh. Gemeinsam mit den Beratern der Tourismusdestination Mostviertel werden nun die Angebote in Hinblick auf die Ergebnisse der Besprechung überarbeitet und zielgerichteter beworben.

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Personen am Foto: Doris Hiesberger (Mostviertel Tourismus), Roland Beck (Kleinregion), Christa Englinger (Pilgerbegleiterin), Bgm. Petra Zeh (Pilgerbegleiterin), Bgm. Herbert Schrittwieser (Kleinregion und Tourismusverband), Ernst Leitner (Fa. G&L), Clarissa Schmitz (Mostviertel Tourismus), Yvonne Simek (Mostviertel Tourismus).

Freude über Bahnsanierungen in Hohenberg mit Mehrwert für die Bevölkerung

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Montag 26 Mai 2014 08:57

Gleich zwei neu errichtete Bahnbauwerke an der Anschlussbahn Traisental freuen die Gemeindevertreter in Hohenberg.

Die Eisenbahnkreuzung bei Firma Brunner-Stern über welche auch der Traisental-Radweg führt wurde mit modernen BODAN-Platten neu errichtet. „Durch diese Lösung wurde die Sturzgefahr für Radfahrer stark vermindert, besonders da die Holzbedielungen durch den Schwerlastverkehr von Firma Brunner-Stern oft in schlechtem Zustand waren“, weiß Geschäftsführer Mag. (FH) Roland Beck. Ermöglicht wurde diese optimale Lösung durch die finanzielle Aufteilung der Mehrkosten. Von den Gesamtkosten von € 15.000,- werden € 10.000,- durch die Anschlussbahngesellschaft aufgebracht,      € 2.500,- durch die Marktgemeinde Hohenberg und € 2.500,- in Form von Materialen durch Firma Brunner-Stern. (more…)

Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen auf der Anschlussbahn Traisental

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Freitag 18 Oktober 2013 09:26

Bis Mitte Oktober werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der durch die Kleinregion betriebenen Bahnstrecke Freiland-St. Aegyd/Nw. im Gemeindegebiet Hohenberg und Türnitz durchgeführt. „ Es werden in Summe ca. 700m Gleise neu verlegt und eine Brücke neu errichtet. Ziel dieses ersten Teils der Verbesserungsarbeiten an der Bahnstrecke ist die Hebung der Streckenklasse, damit die Lokomotiven der Baureihe 2016 die Strecke befahren können“, informiert Mag. (FH) Roland Beck der Geschäftsführer der Bahngesellschaft. Durchgeführt werden die Arbeiten durch die Firma LogServ, ein Tochterunternehmen der Voest in Linz welches sich auf Dienstleistungen im Schienenbereich spezialisiert hat. „Die Arbeiten an den Geleisen werden so durchgeführt, dass trotz der Gleisneulagen am Montag und Freitag die Züge bis Hohenberg verkehren können und ein Großteil der Transporte durchgeführt werden können“, weiß Ing. Alexander Kolar, BSc der Bauleiter von Fa. LogServ. (more…)

Unterstützung bei der Brückensanierung durch das Land Niederösterreich für die Anschlussbahn Traisental

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Freitag 22 Februar 2013 10:16

Eine der größten finanziellen Herausforderungen für den Betrieb der Anschlussbahn Traisental ist die Sanierung bzw. der Neubau von vier Brücken. Diese vier Brücken verhindern den Einsatz größerer Zugmaschinen in der Bedienung der Anschlussbahn und mindern damit die Rentabilität des Bahnbetriebes für das bedienende Eisenbahnverkehrsunternehmen. „Erschwerend dazugekommen ist, dass sich der Zustand einer Brücke in kurzer Zeit massiv verschlechtert hat, weshalb wir in diesem Bereich nun nur noch mit Schrittgeschwindigkeit fahren können“, informiert Mag. (FH) Roland Beck.

Um schnell zu einer Lösung zu kommen ersuchten nun die Bürgermeister der Gemeinden Hohenberg und St. Aegyd/Nw. das Land Niederösterreich um Unterstützung. Als Beiratsmitglied in der Bahngesellschaft setzte sich LAbg. Bader sofort für eine schnelle und positive Bearbeitung der Anfrage ein, wodurch innerhalb von nur zwei Arbeitstagen ein Besichtigungs- und Beratungstermin organisiert werden konnte.  „Es freut mich, dass wir so gemeinsam für dieses wichtige Projekt eine schnelle Reaktion herbeiführen konnten. Die Bahn ist eine der Lebensadern unserer Region und verdient jede Unterstützung!“, sagt LAbg Karl Bader. (more…)

Erfolgreiches erstes Jahr, arbeitsreiches Jahr 2013 für die Anschlussbahn Traisental

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Freitag 22 Februar 2013 09:45

Mit 1. April 2012 hat die Kleinregion Traisen-Gölsental die Bahnstrecke Freiland-St. Aegyd/Nw. von den ÖBB übernommen, nachdem diese die Bahnstrecke stilllegen wollten. Damit konnte eine Verkehrslawine in der Region von 4.000 LKW-Fahrten und 1.000to Co² jährlich vermieden werden. Diese regionale Kraftanstrengung konnte nur gemeinsam erreicht werden, wie Obmann Bürgermeister Herbert Schrittwieser berichtet: „Nachdem die gemeinsamen Gespräche aller Gemeinden der Region bei der zuständigen Frau BM Bures scheiterten, waren wir sehr dankbar als der Kleinregion die Unterstützung des Landes Niederösterreich zugesagt wurde. Dies war vor Allem dem Einsatz von LAbg. Bgm. Karl Bader zu verdanken, der in zahlreichen Gesprächen die Entscheidungsträger über die Sinnhaftigkeit unseres Vorhabens überzeugte“.

Tatsächlich konnte so ein Budget von ca. € 4,5 Millionen Euro für den Fortbestand der Eisenbahnstrecke aufgestellt und der Betrieb für die kommenden zehn Jahre gesichert werden. „Diese Fördersumme ist aber an die Erbringung von Transportmengen gebunden“, informiert der Geschäftsführer Mag. (FH) Roland Beck. (more…)

Verbesserungen des Busfahrplans mit Februar 2013

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Freitag 1 Februar 2013 08:30

Aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit der Kleinregion mit dem Verkehrsverbund sind kurzfristige Anpassungen bei Fahrplänen möglich. So treten mit 4. bzw. 11. Februar einige Verbesserungen bei den Busfahrplänen in der Region in Kraft. Mit diesen Verbesserungen wurde prompt auf Anregungen von Fahrgästen reagiert. Die Details sind unter der Homepage für den Öffentlichen Verkehr der Kleinregion www.bus-bahn-bestens.at abzurufen.

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Gemeindezusammenarbeit: Neuer Energiebeauftragter für acht Kleinregionsgemeinden

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Freitag 25 Januar 2013 08:21

Seit 2013 benötigt jede niederösterreichische Gemeinde einen Energiebeauftragten, welcher das Energiemanagement der Gemeinde übernimmt. Dazu zählen die laufende Energiebuchhaltung, die laufende Überwachung des Energieverbrauchs und die Information an die Entscheidungsträger in der Gemeinde. Weiters steht der Energiebeauftragte der Gemeinde für Fragen zur Energieeffizienz zur Verfügung und erstellt den jährlichen Energiebericht.
Für dieses gesetzlich verpflichtende und umfangreiche Aufgabengebiet muss der Energiebeauftragte speziell ausgebildet sein und sich auch laufend weiterbilden.
Diese Tätigkeit wird für den Großteil der Gemeinden der Kleinregion Traisen-Gölsental zukünftig DI Alexander Oswald aus Eschenau übernehmen. (more…)

Der Werksverkehr in der Region Traisen-Gölsental wird Öffentlich

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Freitag 14 Dezember 2012 10:56

Bus-Bahn-Bestens:
Der Werksverkehr in der Region Traisen-Gölsental wird Öffentlich

Seit 2008 werden stete Bemühungen von Seiten der Kleinregion, dem Verkehrsverbund und den Verkehrsbetrieben unternommen den Öffentlichen Verkehr in der Region zu verbessern und zu attraktivieren. Unter anderem wurden die zeitlichen Parallelverkehre von Bahn und Bus abgeschafft und große Investitionen in die Bahninfrastruktur getätigt. Nun ist man mit der Bahn in 37 Minuten von Lilienfeld in St. Pölten. Rückgrat dieser Verbesserungen sind die halbjährlich stattfindenden Fahrplandialoge. An diesen Fahrplandialogen nehmen die Vertreter der Kleinregionsgemeinden, Schulen und große Unternehmen gemeinsam mit dem Verkehrsverbund und den Verkehrsbetrieben teil. Dabei werden die wichtigsten Änderungen und Wünsche besprochen. „Gerade beim letzten Fahrplandialog hat sich gezeigt, wie wichtig diese Abstimmungen sind. Dabei kann man emotionslos und sachlich Änderungen diskutieren und Lösungen finden, wie am Beispiel der Schülerverkehre aus Hainfeld und St. Aegyd zu sehen ist. Bei beiden Problematiken konnte eine Lösung gefunden werden“, weiß Bürgermeister Herbert Schrittwieser als Obmann der Kleinregion. (more…)

Übernahme der Bahnstrecke Freiland-St. Aegyd/Nw. durch die Kleinregion wurde ausgezeichnet

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Donnerstag 11 Oktober 2012 09:39

Der VCÖ, Umweltlandesrat Stephan Pernkopf und ÖBB-Postbus haben drei vorbildhafte Projekte mit dem VCÖ-Mobilitätspreis NÖ ausgezeichnet. Eines der Projekte war die Übernahme der Bahnstrecke Freiland-St. Aegyd/Nw. durch die Kleinregion.

Im Jahr 2011 stand die Bahnstrecke von Freiland nach St. Aegyd am Neuwalde vor dem Aus. Mit der Übernahme der Bahnstrecke durch die Kleinregion Traisen-Gölsnetal konnte die Stilllegung der 17 Kilometer langen Schienengüterverkehrsstrecke und die Verlagerung des Gütertransports auf die Straße verhindert werden. 4.000 Lkw-Fahrten und 1.000 Tonnen CO2 pro Jahr werden durch Erhalt der Bahnstrecke eingespart. Zehn betroffene Gemeinden übernahmen mit April 2012 als regionale Betreibergesellschaft die Anschlussbahn.

Der VCÖ-Mobilitätspreis NÖ wurde zum achten Mal in Kooperation mit dem Land Niederösterreich und ÖBB-Postbus durchgeführt. Unterstützt wird der VCÖ-Mobilitätspreis NÖ auch von der Industriellenvereinigung NÖ und dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR).

 

 

Änderung – Fahrplan 2012 Traisentalbahn

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Donnerstag 6 September 2012 08:29

Aufgrund der aufwendigen Sanierungsmaߟnahmen der Traisentalbahn in den Sommerferien, ergeben sich für Fahrgäste einige positive Änderungen.

Primär wurden die Fahrzeiten im Streckenabschnitt Lilienfeld – Schrambach schneller. Deshalb fahren die Züge im Minutenbereich früher von Schrambach nach Lilienfeld ab, bzw. kommen früher in Schrambach an.
Der R 6761 hält zusätzlichen an der Haltestelle in Lilienfeld Krankenhaus.

Für Bus 509 ändert sich die Abfahrtszeit Richtung Kernhof auf 7:17 Uhr. Damit ist das Umsteigen für Fahrgäste aus St. Pölten kommend gesichert. Bitte beachten Sie, dass diese Änderung nicht im Fahrplan abgebildet ist! Details: Bus509

Weitere Anpassungen im Fahrplan, besonders in Verbindung mit den Stundenplänen der Schulen, sind noch möglich.