Kleinregion informiert sich über Möglichkeiten zum Klimaschutz und zur Klimawandelanpassung

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Pressemeldungen | Montag 9 August 2021 08:41

Am Donnerstag dem 29.7. haben sich Kleinregionsobmann Vizebürgermeister Manuel Aichberger und Regionsmanager Roland Beck aus erster Hand über die Möglichkeiten im Rahmen des Klima- und Energiefonds informiert. Der Programmmanager Christoph Wolfsegger informierte seitens des Fonds über die breite Aktivitätenpalette und das Förderangebot und Matthias Zawichowski als langjähriger Manager von Modellregionen erzählte aus der Praxis. Bei dem fast zweistündigen Termin wurden die Unterschiede zwischen Klima- und Energie-Modellregionen sowie Klimawandelanpassungsregionen erörtert und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten in der Kleinregion Traisen-Gölsental besprochen.

„Bereits als ich im Herbst 2019 zum Obmann der Kleinregion gewählt wurde, habe ich Roland Beck beauftragt die Möglichkeiten eines intensiveren Engagements der Kleinregion im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes zu prüfen. Da nun hoffentlich die Corona-Situation wieder ein zielgerichtetes Arbeiten erlaubt und mit den bestehenden Antragsfristen bis Herbst Einreichungen beim Klima- und Energiefonds terminisiert sind, ist es an der Zeit Entscheidungsgrundlagen für die Mitgliedsgemeinden zu schaffen. Ich weiß von einigen Mitgliedsgemeinden über konkrete Vorhabenpläne etwa in den Bereichen Photovoltaik, Wasserkraft aber auch Gründung von Energiegemeinschaften, bei welchen die vorgestellten Programme eine gute – auch finanzielle – Unterstützung sein können. Darüber hinaus wurde uns eine große Bandbreite an für unsere Region passenden Umsetzungsmöglichkeiten präsentiert. Gerade im Bereich effektiver Klima- und Energiepolitik macht eine gemeindeübergreifende, konzentrierte Zusammenarbeit einfach Sinn. Ganz nach dem Motto „Viele sind stärker als ein Einzelner“. Daher ziehen wir das Thema bewusst an uns, um die geplanten Maßnahmen in der Region abzustimmen und zu bündeln“, informiert der Obmann der Kleinregion Manuel Aichberger.

Das Programm der Klima- und Energie Modellregionen ermöglicht nicht zuletzt mit dem beinhalteten Investitionsprogramm viele Fördermöglichkeiten von der klimaschonenden Energieerzeugung bis hin zur Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, aber auch Radweginfrastruktur oder Gebäudesanierungen können gefördert werden. Wohingegen das Programm der Klimawandelanpassungsregionen stark auf konkrete Problemstellungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel fokussiert.

„Beide Programme haben ihre Stärken, wenn es jedoch um die konkrete Umsetzung von handfesten Projekten geht, scheint die Klima- und Energie-Modellregion aufgrund der sehr guten Förderungen gut geeignet zu sein, wirklich etwas für den Klimaschutz zu bewegen. Dazu bedarf es aber auch der Möglichkeiten und des konkreten Umsetzungswillen für Projekte, denn in beiden Programmen müssen zwingend 10 unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt werden, ein eigener Manager für die Klima- und Energiemodellregion muss gefunden werden“, weiß Regionsmanager Roland Beck.

In der nächsten Vorstandssitzung der Kleinregion im Herbst werden Obmann und Manager den Vertretern der Mitgliedsgemeinden die Möglichkeiten präsentieren. Ob die gesamte Kleinregion bald auch Mitglied in einem der beiden Programme wird, wird von den Umsetzungsmöglichkeiten, dem Interesse und dem Engagement in den Mitgliedsgemeinden abhängen. Denn die Beiden sind sich einig; wenn keine konkrete Umsetzung absehbar ist, macht eine Mitgliedschaft in diesen Programmen keinen Sinn, das wäre im wahrsten Sinn des Wortes „vergeudete Energie“.

Weitere Infos:

https://www.klimaundenergiemodellregionen.at/

https://klar-anpassungsregionen.at/

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