Land NÖ unterstützt Schienen-Güterverkehr im Traisental bis 2031

Artikel von Pleyer Manuela | Aktuelles,Aktuelles der Anschlussbahn,Pressemeldungen | Donnerstag 27 August 2020 13:42

2012 hat die Kleinregion Traisen-Gölsental eine Güterverkehrsstrecke von den ÖBB übernommen und betreibt diese seitdem. Insgesamt 3,3 Mio. Euro wurden seitdem vom Land NÖ für Investitionen und den Betrieb gefördert. Die aktuelle Förderperiode läuft nun aus. Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger haben bei Betriebsbesuchen angekündigt, die Förderungen bis 2031 zu verlängern.

Jede Tonne, die statt auf der Straße mit dem Zug transportiert wird, ist eine Entlastung für unser Klima. Aus diesem Grund wird die Förderung des Landes auch fortgeführt“, hielt Landesrat Schleritzko dazu fest.

Landesrat Danninger betonte die wirtschaftliche Bedeutung der Strecke: „Ohne die Anschlussbahn ließen sich einige Geschäftsideen nicht verwirklichen. Damit ist die Förderung auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort und den damit verbundenen Arbeitsplätzen.

„Ich freue mich sehr, dass unsere Arbeit der vergangenen neun Jahre nun so honoriert wurde. Durch die Verlängerung der Unterstützung können wir nun den Bestand der Bahnstrecke bis 2031 sicherstellen. Neben der Sicherung von Arbeitsplätzen, ist der Güterverkehr auf der Schiene für unsere Region von besonderer Bedeutung, denn jeder Waggon bedeutet im Schnitt vier LKW-Fahrten weniger durch unsere Region!“ so Kleinregionsmanager und Geschäftsführer der Traisen-Gölsental Regionalentwicklungs GmbH Ing. Mag. (FH) Roland Beck

Fotos: NLK/Reinberger

Bgm. Alois Kaiser (Eschenau & Obmann Kleinregion Traisen-Gölsental), Landesrat Jochen Danninger, Bundesrat Karl Bader, Landesrat Ludwig Schleritzko und Kleinregionsmanager Roland Beck

Bei der Betriebsbesichtigung im Sägewerk Brunner-Stern, das ebenfalls die Güterstrecke nutzt

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